PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastGraue Haare - was Gene und Lebensstil ausmachenStand: 08:38 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: picture-alliance/Image Source/Image Source/Nigel RichesGraue Haare kommen nicht nur mit dem Alter. Forschende sehen auch Stress, Ernährung und Umweltfaktoren als mögliche Auslöser. Warum manche Menschen früher ergrauen als andere – und unter welchen Bedingungen Haare ihre Farbe zurückbekommen können.Außerdem geht es um die Frage, warum wir vor 150 Jahren noch circa 15 cm kleiner waren.Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, warum Haare grau werden und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Zu Gast ist Prof. Ulrike Blume-Peytavi, stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die Haarfarbe entsteht durch Pigmentzellen im Haarfollikel. Diese produzieren Melanin, das dem Haar seine individuelle Farbe verleiht. Mit zunehmendem Alter nimmt die Aktivität dieser Zellen ab. Wird weniger oder kein Melanin mehr gebildet, erscheint das Haar grau oder weiß. Entscheidend dafür ist vor allem die genetische Veranlagung. In manchen Familien beginnt das Ergrauen deutlich früher als in anderen.Stress und Lebensstil beeinflussen die HaaralterungDoch Gene allein erklären den Prozess nicht vollständig. Auch äußere Einflüsse spielen eine Rolle. UV-Strahlung, Rauchen, Alkoholkonsum oder Ernährung können Alterungsprozesse der Haut und Haare beschleunigen, ebenso Stress. Dabei geht es nicht nur um subjektive Belastung, sondern um biologische Reaktionen im Körper. Über bestimmte Signalwege zwischen Gehirn und Haut können Prozesse beeinflusst werden, die wiederum das Haarwachstum und die Pigmentbildung verändern.Wann graue Haare wieder Farbe bekommen könnenInteressant ist zudem, dass graue Haare nicht immer dauerhaft bleiben müssen. In seltenen Fällen kann sich die natürliche Haarfarbe teilweise wieder zurückbilden. Das gilt etwa bei starkem Eisenmangel, der die Melaninproduktion stören kann. Wird der Nährstoffmangel ausgeglichen, wachsen mitunter wieder pigmentierte Haare nach.Einen gezielten Weg, das Ergrauen dauerhaft aufzuhalten, gibt es bislang allerdings nicht. Forschende beobachten zwar vereinzelt Veränderungen der Haarfarbe im Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten. Ein Verfahren, mit dem sich die Pigmentproduktion kontrolliert reaktivieren ließe, existiert bisher jedoch nicht. Welche Ansätze die Forschung derzeit verfolgt und warum auch die Kopfhaut eine wichtige Rolle spielt, wird in der Folge genauer erklärt.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Graue Haare - was Gene und Lebensstil ausmachen - WELT
Graue Haare kommen nicht nur mit dem Alter. Forschende sehen auch Stress, Ernährung und Umweltfaktoren als mögliche Auslöser. Warum manche Menschen früher ergrauen als andere – und unter welchen Bedingungen Haare ihre Farbe zurückbekommen können.








