BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen
Ein Saal voller Ärztinnen und Ärzte, Referenten, Delegierte. Auf dem 130. Deutschen Ärztetag diskutierten sie wie jedes Jahr über Selbstverwaltung und Standespolitik, demonstrierten die Würde des Berufs – bis einige Medizinstudentinnen ans Mikrofon traten und erzählten, was hinter dieser Fassade passiert: Kommentare über Ausschnitte, fremde Hände auf ihren Rücken und Gesäßen, Einladungen aufs Hotelzimmer.
Was danach kam, war vorhersehbar: Erschütterung, Beifall und Standing Ovations für den Mut, die Vorfälle öffentlich zu machen. Der Präsident der Bundesärztekammer versprach Schutz und Aufklärung, nannte die Geschehnisse »zutiefst verstörend«. Was sollte er auch anderes sagen? All der Zuspruch wird vermutlich wirkungslos bleiben.










