PfadnavigationHomePanoramaMaledivenRettungstaucher stirbt bei Suche nach fünf ums Leben gekommenen TauchernStand: 15:13 UhrLesedauer: 2 MinutenInsel auf den Malediven (Archivfoto)Quelle: Philipp Herder/dpa/dpa-tmnDie Suche nach fünf vermissten Italienern vor den Malediven endet in einer Tragödie. Die Gruppe war zu einem Höhlentauchgang aufgebrochen. Bei der Suche nach den Verunglückten stirbt nach Regierungsangaben auch ein Rettungstaucher.Nach dem Tod von fünf italienischen Passagieren eines Luxusboots bei einem Tauchunfall auf den Malediven ist Medienberichten zufolge auch ein Rettungstaucher gestorben. Wie unter anderem die britische BBC unter Berufung auf Regierungsangaben berichtet, ist der Mann nach einem Rettungseinsatz in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er später starb.Zuvor hatten die Behörden bereits die Betriebslizenz des Schiffs ausgesetzt. Die Erlaubnis der „MV Duke of York“ werde bis zum Abschluss der Ermittlungen zu dem Unfall vom Donnerstag im Vaavu-Atoll auf unbestimmte Zeit suspendiert, erklärte das Tourismus- und Luftfahrtministerium des Inselstaats am Samstag.Lesen Sie auchDie fünf Italiener waren am Donnerstag von einem Höhlentauchgang in großer Tiefe nicht zurückgekehrt. Das italienische Außenministerium hatte am Donnerstagabend ihren Tod bestätigt. Nach Angaben der Universität Genua waren unter den Opfern eine Professorin für Meeresbiologie, deren Tochter und zwei junge Forscher. Das fünfte Opfer war demnach der Tauchlehrer der Gruppe.Bislang nur eine Leiche geborgenDer wichtigste Regierungssprecher der Malediven, Mohamed Hussain Shareef, erklärte, es werde untersucht, warum die Gruppe unterhalb der offiziell erlaubten Tiefe von 30 Metern getaucht sei. Die Leiche eines noch nicht namentlich genannten Tauchers wurde den Angaben zufolge in einer Höhle in 60 Metern Tiefe gefunden. Die Suche nach den vier übrigen Italienern dauerte am Samstag den dritten Tag an.Die „Duke of York“ ist ein 36 Meter langes Luxusboot, das bis zu 25 Gäste aufnehmen kann. Das Vaavu-Atoll liegt rund 90 Minuten mit dem Schnellboot von der Hauptstadt Malé entfernt.Lesen Sie auchDer Inselstaat im Indischen Ozean gilt als Luxusreiseziel und Paradies für Taucher. Die Malediven bestehen aus 1192 kleinen Koralleninseln, die sich über rund 800 Kilometer entlang des Äquators erstrecken. Unfälle beim Tauchen und Wassersport gelten dort als vergleichsweise selten. In den vergangenen Jahren war es jedoch zu mehreren tödlichen Vorfällen gekommen.dpa/jmr/säd
Malediven: Rettungstaucher stirbt bei Suche nach fünf ums Leben gekommenen Tauchern - WELT
Die Suche nach fünf vermissten Italienern vor den Malediven endet in einer Tragödie. Die Gruppe war zu einem Höhlentauchgang aufgebrochen. Bei der Suche nach den Verunglückten stirbt nach Regierungsangaben auch ein Rettungstaucher.












