Die Vaduzer profitieren davon, dass Aarau daheim einen 2:0-Vorsprung vergibt. Aarau muss in die Barrage.15.05.2026, 22.17 Uhr2 LeseminutenDie Vaduzer Brian Beyer (rechts) und Nicolas Hasler jubeln nach Beyers Treffer. Gian Ehrenzeller / Keystone(sda) Der FC Vaduz holt den Zweitliga-Titel und steigt in die Super League auf. Während die Liechtensteiner gegen Wil 3:1 gewinnen, verspielt Aarau gegen Yverdon eine 2:0-Führung und muss in die Barrage.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Vaduz, das nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen Aarau in der vorherigen Runde die Tabellenführung verloren hatte, erledigte seine Aufgabe in Wil souverän. Bis zur 48. Minute zogen die Gäste auf 3:0 davon und gerieten auch nach dem Anschlusstreffer des Heimteams nie ernsthaft ins Zittern.Ganz anders verlief der Abend auf dem Brügglifeld, wo Aarau die hervorragende Ausgangslage dramatisch aus der Hand gab. Nach dem Treffer zum 2:0 in der 42. Minute schien das Heimteam bereits wie der sichere Aufsteiger. Doch die Gäste aus Yverdon bewiesen grosse Moral und gaben sich trotz der für sie fehlenden sportlichen Bedeutung der Partie nicht geschlagen. Ein Tor unmittelbar vor dem Pausenpfiff brachte die Hoffnung bei den Waadtländern zurück. In der 63. Minute sorgte Antonio Marchesano mit dem Ausgleich zum 2:2 schliesslich für Entsetzen im Stadion.Aarau muss nun in der Barrage gegen die Grasshoppers antreten. Das Hinspiel findet bereits am Montag in Aarau statt, das Rückspiel folgt am Donnerstag in Zürich.Derweil feiert Vaduz den insgesamt vierten Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse. Erstmals gelang dieser 2008, danach erneut 2014 und 2020. Zuletzt spielte die Mannschaft fünf Jahre in der Challenge League und lieferte sich in dieser Saison mit Aarau einen packenden Zweikampf, der in der Schlussrunde seinen letzten spektakulären Wendepunkt erlebte.Passend zum Artikel