ie gute Nachricht für den VfB Stuttgart ist inzwischen amtlich, aber im Klub findet sich niemand, der deshalb in Jubel ausbräche. Dabei ist es ja so: Unabhängig von den Ergebnissen des 34. Bundesliga-Spieltags hat der VfB den FSV Mainz 05 in der sogenannten „TV-Tabelle“ überholt. Wie jedes Kind weiß, zählt in der dafür relevanten Fünfjahreswertung die Platzierung der aktuellen Saison am meisten (fünffach), die am längsten zurückliegende am wenigsten (einfach). Und weil der VfB die laufende Spielzeit mindestens vier Plätze vor Mainz abschließen wird, wird er, wie ebenfalls jedes Kind weiß, ab Sommer den siebten Rang im TV-Ranking übernehmen. Macht: 2,5 Millionen Euro mehr! Könnte man einen (größeren) Teil dieser Summe also nicht gleich verwenden, um Deniz Undavs neuen Vertrag anzupassen, wie Gehaltserhöhungen in einem hervorragenden Brancheneuphemismus genannt werden?