PfadnavigationHomePolitikDeutschlandFrankfurtLeugnung Israels soll strafbar werden – Hessen startet BundesratsinitiativeVeröffentlicht am 23.04.2026Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident von HessenQuelle: dts-Agentur/picture allianceDie hessische Landesregierung bringt einen Gesetzentwurf in den Bundesrat ein, der die Leugnung des Existenzrechts Israels strafbar machen soll. Ministerpräsident Rhein und Justizminister Heinz begründen den Vorstoß mit besonderer historischer Verantwortung.Mit einem Gesetzentwurf setzt sich die hessische Landesregierung dafür ein, dass die Leugnung des Existenzrechts Israels strafbar wird. Ministerpräsident Boris Rhein und Justizminister Christian Heinz (beide CDU) stellen heute eine entsprechende Initiative vor .Der Gesetzentwurf soll am 8. Mai im Bundesrat eingebracht werden, teilt das Justizministerium vorab mit. Der Termin findet im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt statt. Auch ihr Vorstandsvorsitzender Benjamin Graumann wird anwesend sein. Lesen Sie auchBisher ist die Leugnung des Existenzrechts Israels in Deutschland nicht prinzipiell strafbar, kann aber strafrechtlich verfolgt werden, etwa als Volksverhetzung. Entsprechende Äußerungen gab es zuletzt beispielsweise auf israelkritischen Demonstrationen.Justizminister Heinz setzt sich schon länger für die Einführung einer neuen Strafvorschrift ein. Die Leugnung des Existenzrechts Israels sei gerade in Deutschland besonders gravierend, hatte Heinz dazu mit Blick auf den Holocaust erklärt.dpa/ceb
Frankfurt: Leugnung Israels soll strafbar werden – Hessen startet Bundesratsinitiative - WELT
Die hessische Landesregierung bringt einen Gesetzentwurf in den Bundesrat ein, der die Leugnung des Existenzrechts Israels strafbar machen soll. Ministerpräsident Rhein und Justizminister Heinz begründen den Vorstoß mit besonderer historischer Verantwortung.







