PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWenn die Schilddrüse aus dem Gleichgewicht gerätVeröffentlicht am 24.04.2026Lesedauer: 3 MinutenQuelle: Getty Images/Natalia GdovskaiaDie Schilddrüse ist klein, steuert aber zentrale Prozesse im Körper. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann das von Müdigkeit bis Herzrasen reichen. Auch Knoten und Vergrößerungen sind verbreitet – oft lange unbemerkt.Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Schilddrüse: Wie Unterfunktion, Überfunktion und Jodmangel den Körper aus dem Gleichgewicht bringenIn der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Schilddrüse und ihre Bedeutung für Stoffwechsel, Wachstum und Organfunktion. Professor Dagmar Führer-Sakel, Leiterin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen, erklärt, warum schon geringe Störungen weitreichende Folgen haben können.Die Schilddrüse produziert die Hormone T4 und T3. Vor allem das aktive Hormon T3 ist für zahlreiche Abläufe unverzichtbar: Es unterstützt die Entwicklung von Gehirn, Nerven und Knochen, beeinflusst den Energieumsatz und trägt dazu bei, dass Herz, Muskeln und Stoffwechsel reibungslos arbeiten. Entsprechend breit ist das Spektrum möglicher Beschwerden, wenn die Hormonproduktion aus dem Takt gerät.Wenn der Stoffwechsel bremst oder rastBei einer Unterfunktion fährt der Organismus gewissermaßen herunter. Typisch sind Müdigkeit, erhöhte Kälteempfindlichkeit, Gewichtszunahme, Konzentrationsprobleme oder Haarausfall. Auch die Fruchtbarkeit kann beeinträchtigt sein. Bei älteren Menschen kann eine unbehandelte Störung sogar die Herzleistung schwächen.Das Gegenstück ist die Überfunktion. Dann läuft der Körper permanent auf Hochtouren. Nervosität, innere Unruhe, Herzklopfen, Zittrigkeit und Gewichtsverlust trotz Appetit sind mögliche Anzeichen. Oft zeigt sich erst im Alltag, wie stark die Schilddrüse den gesamten Organismus beeinflusst.Jodmangel begünstigt Knoten und VergrößerungenNeben Hormonstörungen sind strukturelle Veränderungen häufig. Viele Erwachsene entwickeln im Lauf ihres Lebens Schilddrüsenknoten. Auch eine vergrößerte Schilddrüse, umgangssprachlich Kropf, kommt vor. Das kann Druckgefühle am Hals, Schluckbeschwerden oder Atemprobleme auslösen.Als wichtiger Risikofaktor gilt Jodmangel. Fehlt Jod, kann die Schilddrüse nicht ausreichend Hormone bilden und reagiert oft mit Wachstum. Auch Rauchen wirkt sich ungünstig aus. Einer Unterfunktion lässt sich meist gut mit Schilddrüsenhormonen begegnen. Bei einer Überfunktion hängt die Therapie von der Ursache ab – infrage kommen Medikamente, eine Radiojodbehandlung oder ein Eingriff.Für die Vorbeugung gilt vor allem ein einfacher Rat: Beim Würzen sollte möglichst Jodsalz verwendet werden. Besonders wichtig ist eine gute Jodversorgung in Schwangerschaft und Stillzeit.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
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Die Schilddrüse ist klein, steuert aber zentrale Prozesse im Körper. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann das von Müdigkeit bis Herzrasen reichen. Auch Knoten und Vergrößerungen sind verbreitet – oft lange unbemerkt.






