PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastStille Entzündungen – Die unterschätzte Gefahr in unserem KörperVeröffentlicht am 04.09.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/TIGULLA VIJAYA CHANDARViele Menschen leiden unter ihnen, ohne es zu wissen: Stille Entzündungen im Körper verlaufen oft symptomlos, können aber schwere Krankheiten begünstigen. Woran man sie erkennt – und wie man vorbeugt.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum der Himmel morgens und abends rot-orange leuchtet und was das über unser Wetter aussagt.Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um sogenannte stille Entzündungen – unbemerkte Prozesse im Körper, die langfristig gravierende Folgen haben können. Diese Form der chronischen Entzündung zeigt keine klassischen Symptome wie Schmerzen, Rötung oder Fieber. Trotzdem kann sie das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle oder neurodegenerative Erkrankungen deutlich erhöhen.Curt Diehm, Professor für Innere Medizin und Kardiologie, erklärt, welche Auslöser hinter diesen Entzündungen stecken. Häufig beginnt es harmlos – etwa mit einer chronischen Parodontitis, entzündeten Mandeln oder dauerhaft gereizten Atemwegen. Sogar ein eingewachsener Zehennagel kann langfristig entzündliche Prozesse im Körper anstoßen, die auf Dauer zu ernsthaften Erkrankungen führen.Risikofaktor LebensstilBestimmte Personengruppen sind besonders gefährdet: Menschen, die unter chronischem Stress stehen, in Schichtarbeit tätig sind oder wenig schlafen. Auch Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und anhaltende Bildschirmarbeit können stille Entzündungen begünstigen. Die Folgen reichen von Bluthochdruck über Diabetes bis hin zu Demenz oder Depressionen.Erkennen lassen sich stille Entzündungen in der Regel nur durch gezielte Blutuntersuchungen. Dabei liefern unter anderem der Wert des C-reaktiven Proteins (CRP), die Anzahl der weißen Blutkörperchen oder erhöhte Blutzucker- und Insulinwerte wichtige Hinweise.Was hilft – und was nichtEin Medikament speziell gegen stille Entzündungen gibt es bislang nicht. Umso wichtiger ist ein gesunder Lebensstil: ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, gesunden Fetten und wenig rotem Fleisch sowie der Verzicht auf Alkohol und Tabak. Auch fermentierte Lebensmittel, ausreichend Bewegung und eine gute Versorgung mit Vitamin D und Zink spielen eine Rolle.Doch wie groß ist die Gefahr wirklich – und lässt sich eine stille Entzündung rechtzeitig stoppen, bevor sie Schaden anrichtet?Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.