PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastLongevity – Wie erholsamer Schlaf langfristig gesund und fit hältVeröffentlicht am 07.01.2026Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Wosunan PhotostorySchlechter Schlaf ist nicht nur lästig: Er beeinflusst Stoffwechsel, Herz und Gehirn. Vor allem ein unregelmäßiger Rhythmus und dauerhaft kurze Nächte erhöhen Gesundheitsrisiken – und lassen sich oft mit klaren Regeln im Alltag verbessern.Außerdem erhalten Sie im zweiten Teil praktische Tipps und Tricks von den Longevity Expertinnen des Podcasts „Lifestyle of Longevity“. Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um Schlaf und Langlebigkeit. Prof. Ingo Fietze leitet das Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum an der Charité und beschäftigt sich mit Schlafstörungen. Erholsamer Schlaf unterstützt Regeneration im Körper; anhaltender Schlafmangel dagegen geht in großen Auswertungen mit einer geringeren Lebenserwartung einher.Drei Hebel: Länge, Qualität, RegelmäßigkeitAls Orientierungswert gelten ab etwa dem 30. Lebensjahr rund 7,5 bis 8,5 Stunden pro Nacht. Zur Qualität zählen Tief- und Traumschlaf; als praktische Mindestmarken werden etwa 30 Minuten Tiefschlaf und 60 Minuten Traumschlaf genannt. Am stärksten wirkt jedoch die Konstanz: Wer an den meisten Tagen zur ähnlichen Zeit ins Bett geht – idealerweise zwischen 22 und 23 Uhr – stabilisiert seinen inneren Rhythmus.Als kritisch gilt, über längere Zeit weniger als sechs Stunden zu schlafen. Wenn kurze oder unruhige Nächte über etwa zwölf Monate anhalten, steigen Risiken etwa für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselstörungen, depressive Symptome und kognitive Abbauprozesse. Nach einzelnen stressigen Wochen kann Schlaf am Wochenende kurzfristig erholen; ein „Jahreskonto“ lässt sich damit aber nicht ausgleichen.Dieser Artikel ist Teil des Länger-leben-Passes. Alle weiteren Beiträge der Serie finden Sie hier.Was im Alltag den Schlaf messbar unterstütztDie letzte große Mahlzeit sollte ungefähr drei Stunden vor dem Zubettgehen liegen, ohne hungrig zu werden. Koffein kann die Schlafqualität noch Stunden später verschlechtern; sinnvoll ist, nach dem frühen Nachmittag darauf zu verzichten. Morgendliches Tageslicht und Bewegung am Tag unterstützen den Rhythmus. Abends zählt außerdem, Formate zu vermeiden, die lange wach halten und die Bettzeit nach hinten schieben.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.