PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastPowernap oder Mittagsschlaf – So wirkt kurzer Schlaf auf Gehirn und KonzentrationVeröffentlicht am 01.02.2026Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/dpa Themendienst/Christin KloseEin kurzes Nickerchen am Nachmittag soll die Konzentration steigern, das Gedächtnis verbessern und uns frischer fühlen lassen – doch nicht bei allen funktioniert das. Woran das liegt, wie ein Powernap richtig gemacht wird und warum die Länge entscheidend ist.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage: Wo befinden sich in unseren Haushalten die meisten Bakterien?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um den Powernap – den kurzen Schlaf am Tag und seine Wirkung auf unser Gehirn. Dr. Christine Blume, Schlafforscherin und Schlaftherapeutin, erklärt, was während dieser Mini-Schlafphase passiert und warum sie für manche erfrischend, für andere aber kontraproduktiv sein kann.Wer nach einer zu kurzen Nacht einen Powernap einlegt, kann damit den Schlafmangel teilweise ausgleichen. Auch bei ausreichend Nachtschlaf kann ein kurzes Nickerchen die Konzentration und Gedächtnisleistung verbessern. Eine generelle Empfehlung spricht die Expertin jedoch nicht aus – entscheidend ist, wie erholsam der Schlaf in der Nacht war.Was beim Powernap im Gehirn passiertWährend eines Powernaps von 20 bis 30 Minuten gelangen Menschen in der Regel nur in den Leichtschlaf. Der Tiefschlaf wird vermieden – und das ist entscheidend: So kann das Gehirn sich erholen, ohne dass man danach mit starker Benommenheit zu kämpfen hat. Vergleichbar ist der Effekt mit dem kurzen Aufladen eines Akkus. Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisleistung und allgemeines Wachheitsgefühl verbessern sich häufig danach.Der optimale Zeitpunkt für den Powernap liegt am frühen Nachmittag. Wird er zu spät eingelegt, kann er den Nachtschlaf stören. Auch zu langes Schlafen ist kontraproduktiv – wer in den Tiefschlaf fällt, wacht oft groggy auf und braucht länger, um sich zu regenerieren.Mittagsschlaf kann ein Warnzeichen seinEin längerer Mittagsschlaf von ein bis zwei Stunden gilt eher als Ausnahme – wer regelmäßig so lange schlafen muss, obwohl er nachts sieben bis neun Stunden schläft, sollte dies medizinisch abklären lassen. Möglicherweise liegt eine schlafbezogene Erkrankung vor.Ein Powernap hingegen hat viele Vorteile – wenn er kurz gehalten wird und regelmäßig eingeübt ist. Denn auch die Fähigkeit, tagsüber kurz einzuschlafen, kann trainiert werden. Warum manche Menschen sich nach einem Nickerchen fit fühlen und andere nicht, hängt unter anderem mit der Schlafdauer, der individuellen Erholungsfähigkeit und dem Schlafdruck zusammen.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.