PfadnavigationHomeICONISTEssen & TrinkenRezeptPesto geht fremd – und kommt mit Tomaten zurückVon Katharina JamesVeröffentlicht am 17.04.2026Lesedauer: 3 MinutenPasta mit Mandel-Tomaten-PestoBei einem Zwischenstopp am Mittelmeer wechselt Pesto die Farbe. Die Variante mit Mandeln, Minze, Pecorino und Tomaten aus der Hafenstadt Trapani gelingt in Nordeuropa durch einen beherzten Griff in die Vorratskammer.Die Hafenstadt Trapani liegt im Westen Siziliens, vor ihrer Küste verläuft die Grenze zwischen dem Tyrrhenischen und dem Mittelmeer. Ein idealer Ort für einen Zwischenstopp der Handelsschiffe auf dem Rückweg aus dem fernen Orient nach Norditalien, auch nach Genua. Seeleute von dort hätten die Trapanesi mit dem wunderbaren grünen Pesto aus Basilikum und ligurischem Olivenöl bekannt gemacht, heißt es – woraufhin die Sizilianer eine eigene Variante aus ihren Lieblingszutaten entwickelt hätten.Ich esse diese Version aus Mandeln, Pecorino und Tomaten sehr gern. Zu meiner großen Enttäuschung brauchte ich aber mehrere Anläufe, um ein überzeugendes Pesto alla Trapanese auch zu Hause hinzubekommen. Die Mischung aus gerösteten Mandeln, Pecorino und Minze schmeckte herrlich. Dann hob ich die fein geschnittenen Kirschtomaten unter, und … der Geschmack war einfach nicht mehr richtig.Lesen Sie auchKein Wunder: Das Rezept sieht sizilianische Pacchino-Tomaten vor. Die sind winzig und um einiges süßer und aromatischer als in Nordeuropa im Handel erhältliche Kirschtomaten. Der Umweg, den ich schließlich gefunden habe: Ins Pesto selbst kommen getrocknete Tomaten, frisch aufgeschnittene Kirschtomaten dagegen werden erst zum Schluss zu Nudeln und Soße gegeben.
Schnelles Pasta-Rezept: Pesto geht fremd – und kommt mit Tomaten zurück - WELT
Bei einem Zwischenstopp am Mittelmeer wechselt Pesto die Farbe. Die Variante mit Mandeln, Minze, Pecorino und Tomaten aus der Hafenstadt Trapani gelingt in Nordeuropa durch einen beherzten Griff in die Vorratskammer.







