PfadnavigationHomeICONISTEssen & TrinkenRezeptWarm, weich, wunderbar und das in 30 Minuten – Gnocchi vom Blech mit PilzenVon Katharina JamesVeröffentlicht am 29.01.2026Lesedauer: 3 MinutenGnocchi mit Pilzen vom BlechQuelle: WELT Food/Sabrina RadeckDie Hände weitgehend frei und trotzdem alles unter Kontrolle: Auf einem Backblech entsteht dieses winterlich-vegetarische Pasta-Gericht, das in einer halben Stunde auf dem Tisch steht und trotzdem nach sehr viel mehr als einer schnellen Lösung schmeckt.Pilze sind ein wenig wie Strandurlauber: Sie mögen es heiß und ungestört. Neben- aber nicht übereinanderliegend, mit reichlich Hitze und nicht zu wenig Öl, schnurren die Pilze leicht zusammen, karamellisieren, bleiben zugleich aber innen saftig. Ihr erdig-waldiger Geschmack konzentriert sich, sodass jeder Bissen intensiv und fast fleischig schmeckt.In einer handelsüblichen Bratpfanne ist dafür oft zu wenig Platz, die Pilze schwitzen und werden matschig. Anders ist es auf einem Backblech – wie jeder weiß, der öfter hier in den Rezepten stöbert, verwende ich das sowieso sehr gern als Kochgeschirr.Lesen Sie auchWeil der Mensch nicht vom Pilz allein lebt, gibt’s dazu Gnocchi (aus dem Kühlregal), bei denen wir uns das Kochen sparen können: Seit‘ an Seit‘ mit den Pilzen werden sie im Ofen goldgelb und nehmen die Aromen von Kräutern, Pilzen und Knoblauch auf. Eine Handvoll Kichererbsen bringt zusätzlichen Biss ins Spiel, ein großzügiger Klecks Ricotta mit Kräutern auf jedem Teller verhindert, dass es trocken werden könnte.Geeignet sind die meisten gängigen Speisepilze, ob selbst gesammelt oder gekauft. Wir haben eine Mischung aus braunen Champignons, Kräuterseitlingen und Austernpilzen verwendet – alles Zuchtpilze, was bedeutet, dass Sie das Gericht das ganze Jahr über kochen können. Im Handel gibt es Gnocchi, die als Pfannengnocchi vermarktet werden – wir hatten aber auch mit anderen, günstigeren Produkten kein Problem mit dem Rösten im Ofen. Statt Ricotta können Sie auch jedem am Tisch eine kleine Burrata-Kugel spendieren, die Sie dann auf dem Teller anstechen, sodass ihr sahniges Inneres auf Gnocchi und Gemüse fließt. Und je weiter wir uns vom Herbst in den Winter bewegen, umso mehr werden Sie versucht sein, die Kichererbsen durch gegarte Esskastanien (Maronen) zu ersetzen - fühlen Sie sich dazu ausdrücklich ermutigt!Lesen Sie auchZutaten 750 g gemischte Pilze 500 g frische Kartoffel-Gnocchi (Kühlregal) 250 g gegarte Kichererbsen (entspricht einer kleinen Dose) 100 ml Olivenöl 4 Knoblauchzehen ½ TL feines Meersalz ½ TL Chiliflocken 250 g Ricotta 80 g Parmesan Schale von 1 Zitrone 2-3 Zweige frischer Rosmarin 10 frische Salbeiblätter 4-5 Zweige glatte Petersilie