Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage: Ist das Geschlecht eines Babys Zufall?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:So individuell, wie unsere persönlichen Duschvorlieben sind, so unterscheiden sich auch die Gewohnheiten von Land zu Land. Eine repräsentative Umfrage von 2024 für Europa hat gezeigt, in Frankreich wird besonders oft geduscht. 64 Prozent steigen dort jeden Tag unter die Dusche. In Deutschland und Italien hingegen sind die Menschen eher zurückhaltend. Hier duscht etwa jeder Zehnte nur einmal pro Woche oder noch seltener. In dieser Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erklärt Prof. Dr. Julia Welzel, Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Augsburg: Wie sieht die optimale Duschroutine aus dermatologischer Sicht aus?Wie oft ist Duschen wirklich nötig?Die tägliche Dusche gilt für viele als Zeichen guter Körperpflege – medizinisch notwendig ist sie aber in den meisten Fällen nicht. In einer insgesamt sehr sauberen Umwelt wird unsere Haut im Alltag kaum so schmutzig, dass tägliches Waschen nötig wäre.Entscheidend ist, was wir tun: Wer stark schwitzt, Sport treibt oder sichtbar verschmutzt ist, sollte duschen. Ansonsten reicht es oft, seltener unter die Dusche zu steigen – und der Haut damit eine Pause zu gönnen. Denn jedes Duschen bedeutet auch Stress für die Hautbarriere, die uns vor Austrocknung und Reizstoffen schützt.Wasser reicht oft – Seife ist die AusnahmeEin überraschender Punkt: Für viele Körperstellen genügt klares Wasser. Schweiß ist wasserlöslich, Duschgel wird nur gebraucht, wenn Fett oder starke Verschmutzungen entfernt werden sollen. Besonders empfindliche Bereiche wie Gesicht oder Intimzone profitieren sogar davon, wenn auf Seife verzichtet wird.Klassische Seifenstücke gelten aus dermatologischer Sicht als problematisch, weil sie den natürlichen pH-Wert der Haut verändern und schützende Fette entfernen. Besser geeignet sind sogenannte Syndets – synthetische, pH-angepasste Waschprodukte, die die Haut weniger austrocknen. Wer überhaupt Waschprodukte nutzt, sollte auf milde, leicht saure Formulierungen achten.Peelings, Temperatur und Pflege danachAuch bei Peelings gilt: weniger ist mehr. Für empfindliche Haut oder bereits geschädigte Hautbarrieren können mechanische Reibungen schädlich sein. Sinnvoll sind Peelings nur an stark verhorn­ten Stellen wie Fußsohlen oder Ellenbogen – und am besten nach dem Duschen, wenn die Haut bereits aufgeweicht ist.Die ideale Wassertemperatur liegt im angenehmen, warmen Bereich. Zu heißes Wasser reizt die Haut, wechselwarme Duschen können hingegen die Durchblutung fördern. Nach dem Duschen empfiehlt die Expertin, die Haut nur abzutupfen und anschließend einzucremen. So wird die verlorene Schutzschicht wieder aufgebaut und die Haut bleibt langfristig gesund.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.