Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage: Warum werden manche Menschen seekrank?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Entscheidend für die Heilungschancen ist vor allem, wie früh der Tumor entdeckt wird. Wird Brustkrebs rechtzeitig diagnostiziert, sind die Aussichten auf Heilung deutlich besser. In dieser Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erklärt der Direktor der Klinik für Gynäkologie am Campus Charité Mitte und Leiter des Brustzentrums der Charité Prof. Jens-Uwe Blohmer, welche Rolle genetische Veranlagung spielt und welche neuen Behandlungsmöglichkeiten die moderne Krebsmedizin bietet.Brustkrebs ist nicht gleich BrustkrebsMediziner unterscheiden verschiedene Formen von Brustkrebs. Tumoren können sich etwa danach unterscheiden, ob sie hormonabhängig wachsen, welche Rezeptoren sie auf ihrer Oberfläche tragen oder aus welchem Gewebe sie entstehen. Diese Unterschiede sind für die Behandlung entscheidend, weil Therapien heute sehr gezielt auf den jeweiligen Tumortyp abgestimmt werden.Der Großteil der Tumoren wächst hormonabhängig. Daneben gibt es weitere Formen, die sich in ihrer Wachstumsweise oder in molekularen Eigenschaften unterscheiden. Manche Tumoren wachsen eher kompakt, andere breiten sich als einzelne Zellen im Gewebe aus. Für die Medizin ist diese Einteilung wichtig, weil sie Rückschlüsse auf Prognose und Therapie erlaubt.Auch das Alter kann eine Rolle spielen: Besonders aggressive Tumortypen treten häufiger bei jüngeren Frauen auf, aber auch im sehr hohen Alter. Deshalb gilt grundsätzlich: Veränderungen der Brust sollten immer ärztlich abgeklärt werden – unabhängig vom Alter.Welche Risikofaktoren bekannt sindEin Teil der Brustkrebserkrankungen hat eine genetische Ursache. Schätzungen zufolge sind etwa zehn Prozent der Fälle erblich bedingt. Frauen mit familiärer Vorbelastung können sich in spezialisierten Zentren beraten lassen und gegebenenfalls genetische Tests durchführen.Daneben spielen verschiedene biologische Faktoren eine Rolle. Dazu gehören etwa ein später Beginn von Schwangerschaften, wenige oder keine Geburten, spätere Wechseljahre oder Übergewicht. Diese Faktoren beeinflussen den Hormonhaushalt und können damit das Risiko erhöhen.Viele dieser Aspekte lassen sich jedoch nur begrenzt beeinflussen. Lebensstil und Umweltfaktoren spielen zwar eine Rolle, entscheidend sind häufig innere, biologische Voraussetzungen.Besonders wichtig ist daher die Früherkennung. Frauen mit erhöhtem Risiko werden oft intensiver überwacht als die allgemeine Bevölkerung. Dazu können beispielsweise häufigere bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall oder MRT gehören.Fortschritte bei der BehandlungDie Behandlung von Brustkrebs hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Während früher häufig zunächst operiert und anschließend eine Chemotherapie durchgeführt wurde, setzen Ärzte heute zunehmend auf individuell zugeschnittene Therapien.Ein wichtiger Ansatz ist die sogenannte personalisierte Medizin. Dabei analysieren Forscher die genetischen Veränderungen im Tumor möglichst genau, um gezielt Medikamente einzusetzen, die auf diese Veränderungen abgestimmt sind.Parallel dazu gewinnen Immuntherapien an Bedeutung. Dabei wird das körpereigene Immunsystem gezielt aktiviert, um Krebszellen besser zu erkennen und zu bekämpfen. Auch Kombinationen aus Antikörpern und Chemotherapie werden intensiv erforscht.Ein weiterer Trend betrifft die Chirurgie: Heute versuchen Ärzte möglichst häufig, die Brust zu erhalten. Studien zeigen, dass eine brusterhaltende Operation in Kombination mit einer Strahlentherapie bei vielen Patientinnen genauso sicher oder sogar vorteilhafter sein kann als eine vollständige Entfernung der Brust.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.