PfadnavigationHomeICONISTEssen & TrinkenRezeptEin Ho-ho-hoch auf den Wildschwein-Burger mit Preiselbeersenf und Bacon-RotkohlVon Katharina JamesVeröffentlicht am 15.12.2025Lesedauer: 3 MinutenWildschweinburger mit Bacon-Rotkohl und PreiselbeersenfQuelle: WELT Food/Sabrina RadeckWildfleisch aus der Region gilt als „das bessere Bio“, es ist magerer, ergiebiger und schmeckt auch noch viel intensiver. Warum kommt es dann im Alltag so selten auf den Tisch? Hier zum Beispiel in einem saftigen Burger mit zwei Soßen. Perfekt für Wintergriller und Drinnenbleiber.Herbst und Wild, irgendwie gehört das zusammen, und das mehr als gutem Gewissen: Besonders Wildschweine gibt es in Deutschland viele, selbst Naturschützer sprechen von einer Überpopulation. Da sie kaum natürliche Feinde haben, lässt sich die Jagd auch als Revierpflege bezeichnen. Schade ist es deshalb, dass ihr Fleisch bei vielen Menschen als ein Genuss gilt, den man sich selten als Braten oder Gulasch gönnt. Denn Wildschwein, magerer als konventionell gehaltenes Schwein, bereichert auch jede Bolognese - oder eben Burger.Lesen Sie auchDer herbe, von Natur aus fast rauchige Geschmack des Fleisches bildet einen schmackhaften Kontrast zu den kräftigen, süß-sauer-scharfen Toppings dieses Burgers. Wir unterstreichen das waldige Aroma durch Pilze und Wacholder im Burger-Patty und Preiselbeersenf.Wenn Sie einen sonnig-kalten Tag erwischt haben, lohnt es sich, dafür noch einmal den Grill anzuwerfen, womöglich mit einem heißen Punsch statt einem kühlen Bier in der Hand und Grillbratäpfeln zum Nachtisch. Ansonsten gelingt das Rezept auch ganz wunderbar in der Bratpfanne.Lesen Sie auchHack vom Wildschwein gibt es bei manchen Wild-Metzgern und auch im Online-Versand. Sie können es außerdem problemlos selbst mit dem Fleischwolf oder einem sehr scharfen Messer herstellen. Fragen Sie dafür nach einem nicht zu mageren Stück, der Kamm ist gut geeignet. Und wenn Sie sich jetzt fragen, warum für 4 Personen nur 450 g Fleisch benötigt wird: Das Wild wächst langsamer heran als Stallvieh und schrumpft deshalb beim Garen weniger zusammen.Zutaten450 g Wildschwein-Hack (aus dem Kamm)1 kleine Schalotte100 g Champignons oder andere Pilze4 Wacholderbeeren1 kleiner Zweig Rosmarin1 TL feines Meersalz1 TL Balsamico-Essig2 EL körniger Senf2 EL Preiselbeeren (aus dem Glas)4 EL MayonnaiseSchale von ½ unbehandelter Orange4 Burger-Brioches1 Rezept Rotkohlsalat mit Bacon ZubereitungSchalotten fein hacken, Pilze in kleine Würfel schneiden. In einer kleinen Pfanne in Olivenöl anbraten, mit etwas Salz würzen und bei geringer Hitze weitergaren, bis sie braun und weich sind. Wacholderbeeren im Mörser zerstoßen. Rosmarin fein hacken.Das Wildschweinhack mit der Hälfte der zerstoßenen Wacholderbeeren, Rosmarin, 1 TL Balsamico und der Pilz-Zwiebel-Mischung verkneten und zu vier Burger-Patties formen. Im Kühlschrank eine halbe Stunde lang fest werden lassen.Lesen Sie auchIn einer kleinen Schale Senf mit Preiselbeeren mischen. Mayonnaise mit geriebener Orangenschale, zerstoßenen Wacholderbeeren und etwas schwarzem Pfeffer würzen.Grill anheizen oder eine Pfanne auf dem Herd heiß werden lassen. Die Burger-Patties dünn mit Öl bepinseln und von jeder Seite mit je einer Prise Salz würzen. Burger von jeder Seite rund 4 Minuten lang grillen bzw. braten. Wichtig: Wildschwein sollte immer ganz durchgegart werden, da die Tiere von Parasiten befallen sein können, die auch dem Menschen schaden. Bei einer Kerntemperatur von 80 Grad Celsius für mindestens 2 Minuten droht aber keine Gefahr.Die Brötchen aufschneiden und mit der Schnittseite nach unten auf dem Grill rösten oder in etwas Butter anbraten. Die untere Hälfte mit Preiselbeersenf, die obere mit Wacholder-Mayo bestreichen. Brötchen mit den Patties belegen und mit Rotkohl-Balsamico-Salat garnieren. Dazu passen Salz-und-Essig-Röstkartoffeln oder gegrillte Kürbisspalten.
Rezept: Außen knusprig, innen wild - der Burger, der selbst Braten-Fans überzeugt - WELT
Wildfleisch aus der Region gilt als „das bessere Bio“, es ist magerer, ergiebiger und schmeckt auch noch viel intensiver. Warum kommt es dann im Alltag so selten auf den Tisch? Hier zum Beispiel in einem saftigen Burger mit zwei Soßen. Perfekt für Wintergriller und Drinnenbleiber.






