PfadnavigationHomeICONISTEssen & TrinkenRezeptEine Stunde am Herd, ein Geschenk aus Paprika für die anstehende WocheVon Katharina JamesVeröffentlicht am 16.10.2025Lesedauer: 2 MinutenSo lecker und so einfach: PeperonataQuelle: Katharina JamesPaprika schmeckt besonders gut langsam geschmort, bis sie weich und süß ist. Eine Peperonata bringt die Schoten mit wenigen anderen Zutaten zusammen und ist nicht nur köstlich, sondern auch vielseitig.Ich liebe frische Paprika und esse sie oft nebenher. Noch besser schmeckt sie mir aber langsam geschmort oder geröstet, sodass sie weich und süß ist. Es gibt verschiedene Versionen, die einfachste ist eine Peperonata.Dafür köcheln dünn geschnittene Paprikastreifen nach dem sanften Anbraten mit gutem Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch und etwas Tomaten vor sich hin, bis das Gemüse weich, aber nicht matschig ist und in einem sämig-seidigen, dickflüssigen Sud aus Tomate und Gemüsesäften schwimmt. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, wie aus so wenigen, so einfachen Zutaten etwas so Leckeres entstehen kann.Lesen Sie auchWenn Sie jetzt ein Stück Brot und vielleicht einen leckeren Käse zur Hand haben, ist ihre nächste Mahlzeit gebongt. Aber die Peperonata kann noch viel mehr: Mit bissfest gekochter Pasta – ich greife nach Möglichkeit zu einer langen, etwas dickeren Nudel – geht sie astrein als Sugo durch. Lauwarm oder bei Zimmertemperatur eine hervorragende Beilage zu scharfer Salsiccia vom Grill oder Kurzgebratenem. Als Belag für Bruschetta eine spontane Vorspeise. Und auf dem Antipastibuffet ist sie ohnehin zu Hause. Sehen Sie die Stunde am Herd also als Investition in ein Geschenk, das sie sich selbst für die kommenden Tage machen.Zutaten1 kg rote und gelbe Paprika1 große Gemüsezwiebel1 Knoblauchzehe4 EL gutes Olivenöl1 kleines Stuck Butter, etwa 15 g450g Flaschentomaten aus der Dose (oder reife, frische Tomaten)Salz, frisch gemahlener Pfeffer und Rotweinessig zum Abschmecken ZubereitungPaprika waschen, entkernen und in etwa ½ cm dünne Streifen schneiden. Gemüsezwiebel abziehen, halbieren und in dünne Spalten schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken.Öl und Butter bei mittlerer Hitze in einer schweren Pfanne mit Deckel erwärmen. Zwiebel und Knoblauch in dem heißen Fett glasig dünsten, bis sie weich sind und duften, aber nicht braun sind. Das sollte etwa 10 Minuten dauern. Die Paprikastreifen und eine Prise Salz hinzufügen und unterrühren. Mit Deckel etwa 15 Minuten lang köcheln lassen, währenddessen gelegentlich umrühren.Lesen Sie auchDie Tomaten dazugeben und alles mit Deckel weitere 30-40 Minuten lang zugedeckt köcheln lassen. Gelegentlich umrühren und die Tomaten mit einem Holzlöffel leicht gegen den Rand der Pfanne drücken, sodass sie zerfallen.Die Peperonata ist fertig, wenn die Paprikastreifen weich, aber nicht matschig sind und die Säfte der Gemüse im Topf sich zu einer dickflüssigen, fast marmeladigen Soße verbunden haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zuletzt – sehr vorsichtig – mit einigen Spritzern Rotweinessig verfeinern.