PfadnavigationHomeICONISTEssen & TrinkenRezeptWie ein vermeintliches Abfallprodukt den Klassiker Brathering neu belebtVon Volker Hobl, Manfred KlimekVeröffentlicht am 27.10.2025Lesedauer: 3 MinutenKlingt schräg, schmeckt genial: Brathering trifft Kimchi – und alles fügt sich perfekt zusammenQuelle: Volker Hobl & Robin KranzNormalerweise würde der Saft, der beim Kimchi übrigbleibt, im Abfluss landen – hier verleiht er dem Fisch eine überraschend würzige Tiefe. Marinierte Zwiebeln sorgen für den letzten Kick. Und dazu? Ein Schnaps.Ich muss erst einmal klären, was ich mit Kimchisaft meine. Wir haben eigentlich ständig ein Glas Kimchi im Kühlschrank, mal selbst gemacht, mal gekauft, und immer wenn es sich dem Ende zuneigt, bleibt diese üppige Pfütze aus milchsauer vergorenen salzigen Säften der Gemüse, Fischsoße und Chili übrig. Zu schade zum Weggießen, ideal, um etwas damit zu marinieren beziehungsweise genau die richtige Mischung, um eine Abwandlung vom Klassiker Brathering zuzubereiten. Allerdings mariniere ich den Fisch vor dem Braten, und das Mehl kommt nur auf die Hautseite, was diese schön knusprig werden lässt. Die Fleischseite bleibt „natur“. Lesen Sie auchDas sind die Zutaten:6 Heringe