Millionen Menschen drängen jedes Jahr auf das Münchner Oktoberfest und dort in die Festzelte. Manche haben schon „vorgeglüht“, andere kommen mit großen Erwartungen von weit her – und werden dann womöglich an der Tür abgewiesen, wenn das Festzelt bereits voll ist. Wie geht man mit all diesen Besuchern und Besucherinnen um, vor allem, wenn sie nicht mehr ganz nüchtern sind? Miriam Mantel arbeitet dieses Jahr zum dritten Mal als Security im Löwenbräu-Festzelt – die ersten zwei Jahre als Türsteherin, nun als stellvertretender „Obmann“ im Security-Bereich, wie sie selbst sagt. Oder, so die zeltinterne Bezeichnung, als „Löwe 2“. Die 41-Jährige ist seit 20 Jahren im Sicherheitsbereich tätig und sagt über ihre Arbeit: „Es ist ein bisschen Passion für mich.“