Schon als der Speer in den Rasen einsticht, weiß Julian Weber, dass es wieder nicht gereicht hat. Er faltet die Hände hinter dem Kopf zusammen, schließt für einen kurzen Moment die Augen und lässt den Kopf nach unten sinken. Mit 84,67 Metern ist der sechste Wurf einer seiner besseren Versuche an diesem Abend, aber im Finale der Leichtathletik-WM reicht es für den deutschen Speerwerfer trotzdem nur zu Platz fünf. Auch nach der besten Saison seines Lebens bleibt Weber unvollendet.