PfadnavigationHomeSportLeichtathletik-WMWM in TokioMarathonläuferin merkt nicht, dass sie längst im Ziel istVon Antonia Maiwald, Moritz LeihkammVeröffentlicht am 15.09.2025Lesedauer: 2 MinutenVanessa Wilson (links) und Landsfrau Tara Palm beim Plausch nach dem Marathon-Rennen im Olympiastadion von TokioQuelle: REUTERS/Aleksandra SzmigielBeim Marathon-Rennen der Leichtathletik-WM in Tokio spielt sich eine skurrile Szene ab. Die Australierin Vanessa Wilson läuft und läuft – selbst als sie über die Ziellinie ist. Sogar der Stadionsprecher und ein Offizieller können sie nicht stoppen.Kurioser Zwischenfall bei der Leichtathletik-WM. Die australische Marathonläuferin Vanessa Wilson überläuft nach 2:39:17 Stunden die Ziellinie im Olympiastadion von Tokio. Doch das bemerkt die 43-Jährige überhaupt nicht und läuft einfach weiter.Der Stadionsprecher muss wiederholt „Stopp“ rufen, auch ein Helfer läuft auf die Bahn, um sie anzuhalten. Erst dann bleibt die völlig entkräftete Wilson stehen und merkt, sie hat den 42,195 Kilometer langen Weg durch die Mega-Metropole endlich hinter sich gebracht.Im Gespräch mit der „Bild“ erklärte Wilson: „Die Ziellinie habe ich gar nicht gesehen. Und den Stadionsprecher habe ich auch nicht gehört – ich war so benommen von der Hitze. Ich dachte einfach, ich müsste noch weiterlaufen.“Lesen Sie auchDer Grund ist kurios. Sie habe „erwartet, dass da etwas Spektakuläres, ein Zielkorridor oder so, kommt“, berichtete Wilson: „Mein letzter Marathon war in Berlin – und dort ist es natürlich ein riesiges Spektakel, wenn man ins Ziel läuft. Da weiß man: Jetzt ist Schluss. Und hier ist es einfach nur eine Linie. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet.“Kenianerin Jepchirchir sichert sich den Marathon-Titel bei der WMZur Erklärung: Für Marathonläufer ist es eher ungewöhnlich, in einem Stadion anzukommen. In der Regel ist in der Stadt ein Zieleinlauf aufgebaut. Dort gibt es eine deutlich markierte Ziellinie auf dem Boden, meist mit dem Schriftzug „Finish“ oder „Ziel“. Darüber ist in der Regel ein großes Tor oder ein Bogen aufgebaut, die mit Sponsoren-Logos versehen sind.Wilson sicherte sich mit einer Saisonbestleistung den 38. Platz. Zur Goldmedaille lief die 31-jährige Peres Jepchirchir aus Kenia. Mit einem starken Schlusssprint sicherte sie sich den WM-Titel in 2:24:43 Stunden vor der Äthiopierin Tigst Assefa (2:24:45). 2021 gewann Jepchirchir bereits Olympiagold in Tokio. Die Bronzemedaille ging überraschend an Julia Paternian (25/2:27:23) aus Uruguay.
Leichtathletik-WM 2025 in Tokio: Marathonläuferin merkt nicht, dass sie längst im Ziel ist - WELT
Beim Marathon-Rennen der Leichtathletik-WM in Tokio spielt sich eine skurrile Szene ab. Die Australierin Vanessa Wilson läuft und läuft – selbst als sie über die Ziellinie ist. Sogar der Stadionsprecher und ein Offizieller können sie nicht stoppen.















