Die Augen geschlossen, die Hände in die Taille gelegt. Das Ziel: noch einmal Kraft schöpfen. So stand Malaika Mihambo am Sonntagabend im Nationalstadion von Tokio immer wieder an der Anlaufbahn vor ihrem Einsatz. Ganz bei sich und ihren Stärken, die sie im Weitsprung schon zu etlichen Titeln getragen haben. Zum Olympiasieg, zur zweimaligen Welt- und Europameisterin. Und dann ist er da, der große Moment, der letzte Versuch, um sich eventuell noch auf den Goldrang vorzuschieben. Mihambo fliegt weit, vielleicht am weitesten an diesem Abend. Allerdings: Dieser Versuch war ungültig.