Familie Manhart wartet an der Bushaltestelle, an den Körbchen voller Erdbeeren zu ihren Füßen ist unschwer zu erkennen, wo sie gerade herkommen: vom Beerencafé in Lochhausen. Es war nicht ihr erster Besuch – und es wird vermutlich auch nicht der letzte gewesen sein. Jetzt, nach vier Stunden Spielspaß, sind die Kleinen aber sichtlich geschafft. Denn, das betont Petra Manhart: Auch wenn man mit Früchten im Gepäck heimgeht, gekommen ist man, damit die Kinder sich auf dem Spielplatz austoben können. Ob sie weiß, dass es genau deshalb mal Ärger gab? Ja, dass der Betrieb vor ein paar Jahren fast vor dem Aus stand, habe sie mitbekommen. Warum, das wisse sie aber nicht.
Beerencafés in München: Erlebnisfelder sollen eine Zukunft haben
Schon seit Jahren ist klar, dass die Beerencafés rechtlich auf wackeligen Füßen stehen. Nun hat sich die Stadt dafür ausgesprochen, mit den Betreibern eine Lösung zu suchen, die den Erhalt sichert.






