Berlin (dpa) - Der CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl am 20. September, Stefan Evers, hat nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Days ein Verbot bestimmter Moscheevereine gefordert. „Wir müssen dafür sorgen, dass Moscheevereine, in denen Verfassungsfeindlichkeit gepredigt wird, verboten werden. Wir müssen die Mittel des Vereinsrechts ausschöpfen“, sagte Evers in der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv. Islamismus bedrohe wie auch jede andere Form des Extremismus „unsere Freiheit“.Nicht erst die Straftat sei das Problem, sondern dass überhaupt junge Menschen zu Islamisten werden. Auch die Familienarbeit sei daher sehr wichtig. „Wir müssen uns darum kümmern, dass insbesondere auch an den Schulen Islam thematisiert wird. Und auch die Möglichkeit, dass Islam so thematisiert wird, wie ich es mir aus einem staatlich beaufsichtigten Religionsunterricht wünsche. Das haben wir in Berlin nicht, weil wir kein Wahlpflichtfach Religion haben“, sagte Evers.© dpa-infocom, dpa:260728-930-448361/1

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Attacke am Rande des CSD“. Lesen Sie jetzt „CSD-Angriff: Ruf nach höheren Strafen für junge Islamisten“.

Noch sind die genauen Hintergründe des Angriffs auf Passanten am Rande des Christopher Street Days in Berlin nicht klar. Doch es gibt bereits Forderungen nach politischen…