Schwerin (dpa) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert Kanzler Friedrich Merz (CDU) wegen der Kürzungspläne beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende. „Die jüngsten Äußerungen des Bundeskanzlers und von Bundesministerin Prien zeigen, dass sie die Lebenssituation von Alleinerziehenden und ihren Kindern nicht verstanden haben“, sagte Schwesig dem „Spiegel“. Viele Alleinerziehende arbeiteten bereits und seien trotzdem auf den Unterhaltsvorschuss angewiesen.Den Unterhaltsvorschuss übernimmt der Staat für Kinder von Alleinerziehenden, wenn ein Partner seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt. Familienministerin Karin Prien (CDU) plant, den Vorschuss nicht mehr bis zum 18. Geburtstag zu zahlen, sondern nur noch bis 16. Das Vorhaben stößt beim Koalitionspartner SPD auf Kritik. Merz hatte am Mittwoch gesagt, man wolle zurückgehen auf 16 Jahre, „weil wir auch davon ausgehen, dass mit Schule und Betreuung die Eltern oder die Mütter, die alleinstehenden Elternteile in der Lage sind, dann auch Arbeit aufzunehmen, was wir ja alle gemeinsam wollen“. „Auch Kinder in diesem Alter brauchen Unterstützung“ „Alleinerziehende mit Kindern in einem Alter von 16 oder 17 Jahren haben auch Kosten. Auch in diesem Alter brauchen Kinder Unterstützung“, sagte Schwesig. „Die gestiegenen Ausgaben für den Unterhaltsvorschuss dürfen kein Anlass für Sparmaßnahmen zulasten von Kindern sein. Sie zeigen, dass das Thema sogar noch an Bedeutung gewonnen hat.“ Die Sozialdemokratin hatte die Pläne bereits zuvor abgelehnt. Sie war von 2013 bis 2017 Bundesfamilienministerin - damals wurde eine Ausweitung des Unterhaltsvorschusses auf den Weg gebracht. Schwesig tritt bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September erneut als Spitzenkandidatin ihrer Partei an.Merz hatte die Sparpläne verteidigt, sich nach dem Protest der SPD aber gesprächsbereit gezeigt. „Das ist eine Abwägung, die wir vornehmen, keine abgeschlossene Gesetzgebung“, sagte der CDU-Chef in seiner Sommerpressekonferenz. Man werde darüber in der Koalition noch ausgiebig reden.© dpa-infocom, dpa:260715-930-391333/1

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Karin Prien muss sparen und will beim Unterhaltsvorschuss kürzen. Von SPD und Linken kommt Kritik: Damit würden vor allem Alleinerziehende bestraft, die es ohnehin schon schwer…

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Die Bundesfamilienministerin will beim Unterhaltsvorschuss kürzen. Von Sozialverbänden und aus der SPD kommt Widerspruch.

Widerstand gegen Kürzung beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende +++ CDU-Abgeordneter Bareiß nach Autounfall im Krankenhaus +++ AfD-Landeschef Reichardt in Sachsen-Anhalt…

Bundesfamilienministerin Prien will den staatlichen Unterhaltsvorschuss künftig nur noch bis zum 16. Geburtstag von Kindern zahlen. Der Widerstand gegen die Pläne wächst - auch in…

Die Bundesfamilienministerin weist Kritik an ihren Plänen zum Unterhaltsvorschuss zurück. Mit der Kürzung soll laut Karin Prien der Druck auf säumige Väter erhöht werden.

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sparpläne“. Lesen Sie jetzt „Prien verteidigt geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss“.

Die Familienministerin muss sparen und will deshalb beim staatlichen Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende kürzen. Zur Kritik daran sagt Karin Prien, sie könne »den Skandal…

Die Kritik an den Plänen von Familienministerin Karin Prien reißt nicht ab. Man müsse Alleinerziehenden das Leben »leichter statt schwerer machen«, sagt Tim Klüssendorf.

Der Unterhaltsvorschuss soll künftig nur noch bis zum 16. Lebensjahr gezahlt werden. So will es Bundesfamilienministerin Prien. Der SPD-Generalsekretär hält diese Maßnahme für…

Die Kosten für die staatliche Leistung seien aus dem Ruder gelaufen, sagt Friedrich Merz. Das letzte Wort ist aber offenbar noch nicht gesprochen.

Sparpläne der Familienministerin bei Zahlungen an Alleinerziehende wecken Widerstand bei der SPD. Der Kanzler stärkt Prien den Rücken - und lässt doch Spielraum für Verhandlungen.

Die Kosten für die staatliche Leistung seien aus dem Ruder gelaufen, sagt Friedrich Merz. Das letzte Wort ist aber offenbar noch nicht gesprochen.

Berlin (dpa) - Nach Protest der SPD gegen Einschnitte beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende gibt sich Bundeskanzler Friedrich Merz gesprächsbereit. „Das ist eine Abwägung,…

Die Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende werden scharf kritisiert. Selbst in der Regierungs-SPD regt sich Widerstand.

Berlins CDU-Familiensenatorin Günther-Wünsch kritisiert die Pläne im Bund, den Unterhaltsvorschuss im 17. und 18. Lebensjahr nicht mehr zu zahlen: «Kinder dürfen nicht die…

Schwerin (dpa) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert Kanzler Friedrich Merz (CDU) wegen der Kürzungspläne beim Unterhaltsvorschuss für…

Die sozialdemokratische Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern bleibt bei ihrer Kritik an den Kürzungsplänen der Familienministerin - und weist die Argumentation des Kanzlers…