WARPTECHNEWS · LAB
HomeAIBusinessTechArchive
WARPTECH LAB NEWS

Warptech Lab News aggrega le notizie più rilevanti da oltre 700 fonti internazionali, con classificazione AI, TL;DR sintetici e timeline cluster su singole storie.

Navigazione

  • Home
  • Archivio
  • Editor's Brief
  • Cerca
  • Il tuo account
  • Newsletter tech/AI

Informazioni legali

  • Privacy Policy
  • Termini di servizio
  • Cookie Policy

© 2026 Sparktech S.R.L. — Tutti i diritti riservati. Sito gestito e manutenuto da Sparktech S.R.L.

Sede legale: Corso Libertà 55, 13100 Vercelli (VC), Italia · P.IVA / C.F. 02835910023 · Contatti: admin@warptechlab.com

Home
Storia in 11 fonti

Sieg für „Fjord“: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz

Cannes (dpa) - Toleranz zeigen, andere Perspektiven aushalten: Mit der Goldenen Palme für das Drama „Fjord“ haben die Filmfestspiele in Cannes zum Abschluss ein Zeichen für Empathie und Vielfalt gesetzt. Der Film des Rumänen Cristian Mungiu überzeugte nicht nur künstlerisch, sondern auch mit einer gesellschaftlich relevanten Botschaft.„Die diesjährige Goldene Palme wurde ausgewählt, weil sie genau dieses Thema – das Verstehen und Respektieren der Vielfalt der Welt – auf künstlerisch großartige Weise beleuchtet“, sagte Jurypräsident Park Chan-wook bei der Abschlussgala.Darum geht es in „Fjord“Mungiu erzählt in seinem moralisch vielschichtigen Drama mit dem rumänisch-amerikanischen Schauspieler Sebastian Stan („The Apprentice“) und der Norwegerin Renate Reinsve („Sentimental Value“) von Familie, Erziehung und kulturellen Konflikten. Sie spielen ein streng religiöses rumänisch-norwegisches Ehepaar, das mit seinen fünf Kindern in ein ruhiges norwegisches Dorf zieht. Als Lehrer bei ihrer Tochter Verletzungen entdecken, geraten die Eltern unter Verdacht, sie geschlagen zu haben. Die norwegischen Behörden trennen sie vorübergehend von ihren Kindern – auch von dem Säugling – und es dauert nicht lange, bis der Konflikt vor Gericht ausgetragen wird. Dort wird nach und nach alles gegen das Paar verwendet: der Erziehungsstil mit Bibelstunden und ihre religiösen Werte zum Beispiel.Ein Film, der keine einfachen Antworten liefertMungiu, der zum zweiten Mal eine Goldene Palme gewann, lässt mit seiner nüchternen Inszenierung verschiedene moralische Perspektiven aufeinanderprallen. Er will bewusst keine einfachen Antworten liefern, sondern fordert den Zuschauer heraus, seine eigenen Überzeugungen zu hinterfragen – und andere wenigstens zu respektieren, selbst wenn sie nicht mit den eigenen Werten übereinstimmen.Der Gewinner des Abends: Cristian Mungiu. Sameer Al-Doumy/AFP/dpa„Mein Eindruck ist, dass die Gesellschaft heute gespalten, zersplittert und radikalisiert ist, und wenn man so will, ist dieser Film ein Bekenntnis gegen jede Art von Fundamentalismus“, sagte Mungiu in seiner Dankesrede. Es sei ein Bekenntnis zu den Dingen, die oft zitiert werden, wie Toleranz, Inklusion und Empathie. „Das sind schöne Worte, und wir in Europa sind an schöne Worte gewöhnt, aber wir müssen sie öfter in die Tat umsetzen.“Regisseur Pawlikowski: Kino muss Widerstand leistenGewissermaßen griffen auch die Worte des polnischen Filmemachers Pawel Pawlikowski die Botschaft von „Fjord“ auf. Er teilte sich den Preis für die beste Regie mit den Spaniern Javier Calvo und Javier Ambrossi, die für ihr Drama „The Black Ball“ („La bola negra“) ausgezeichnet wurden.„Nur ein kurzes Wort zur aktuellen Lage“, sagte Pawlikowski, als er die Auszeichnung für sein Drama „Vaterland“ auf der Bühne entgegennahm. „Wir leben in einer Welt, in der immer mehr Menschen absolut davon überzeugt sind, recht zu haben, und das ist beängstigend.“Es liege am Kino, Widerstand zu leisten und zu zeigen, dass die Dinge nicht so eindeutig seien. Dies sei auch einer der Gründe, wieso er „Vaterland“ gedreht habe – einen Film mit Hanns Zischler und Sandra Hüller, die als Thomas Mann und Erika Mann durch das Nachkriegsdeutschland im Jahr 1949 reisen. Russischer Regisseur richtet Worte an PutinEs war nicht die einzig politisch geprägte Rede zum Abschluss der Filmfestspiele. Der Franzose Emmanuel Marre, der für „A Man of His Time“ („Notre Salut“) den Drehbuch-Preis erhielt, prangerte auf der Bühne jegliche Gewalt an. Und der russische Regisseur Andrej Swjaginzew, der für seinen Politthriller „Minotaur“ mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, nutzte seine Worte für einen Appell an Kremlchef Wladimir Putin.Andrej Swjaginzew nutzte seine Rede für einen politischen Appell. Andreea Alexandru/Invision/AP/dpaEr sagte auf Russisch mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, Millionen Menschen auf beiden Seiten der Kontaktlinie würden nur von einer Sache träumen: dass die Massaker endlich aufhörten. Die einzige Person, die „diesem Gemetzel“ ein Ende setzen könne, sei der Präsident der Russischen Föderation. „Die ganze Welt wartet darauf.“Swjaginzew verließ wie viele russische Künstler im Zuge des russischen Angriffskriegs seine Heimat; er emigrierte nach Frankreich. In „Minotaur“ erzählt er von einem russischen Geschäftsmann, der in seiner Firma vor große Herausforderungen gestellt wird und eine Affäre seiner Frau aufdeckt. Der Film verwebt geschickt die Geschichte mit der Allgegenwärtigkeit des Kriegs.Deutsche Regisseurin Grisebach wird ausgezeichnetEinen anderen Schauplatz hat hingegen „Das geträumte Abenteuer“. Die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach wurde für ihren Spielfilm, der in einer bulgarischen Grenzregion spielt, mit dem Preis der Jury geehrt. „Das geträumte Abenteuer“ folgt einer Archäologin, die zunehmend in ein Umfeld aus Kriminalität gerät, als sie einem Bekannten helfen will. Valeska Grisebach wurde mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Andreea Alexandru/Invision/AP/dpaDie Berliner Regisseurin verbindet die Handlung mit einer beinahe dokumentarischen Beobachtung des Lebens in der Region. Sie habe sich mit dem Filmdreh nahe der äußeren europäischen Grenze all ihren „blinden Flecken“ gestellt, wenn sie das Wort Europa verwende, sagte Grisebach auf der Bühne.Den Blick also weiten, andere Perspektiven aufzeigen: Damit beschäftigten sich auch andere ausgezeichnete Filme. Als beste Schauspieler wurden Emmanuel Macchia und Valentin Campagne geehrt, die in dem Drama „Coward“ des belgischen Regisseurs Lukas Dhont zwei Soldaten im Ersten Weltkrieg spielen, die sich ineinander verlieben. Virginie Efira und Tao Okamoto erhielten eine Auszeichnung als beste Schauspielerinnen im Drama „All of a Sudden“ („Soudain“). In dem Film entwirft der japanische Regisseur Ryūsuke Hamaguchi ein leises, aber eindringliches Drama über zwei Frauen, deren Begegnung ihr Leben auf unerwartete Weise verschiebt.© dpa-infocom, dpa:260524-930-122418/1

Raccontata dawelt.desueddeutsche.despiegel.deansa.itquotidiano.netnzz.chzeit.deunionesarda.itliberoquotidiano.itberliner-zeitung.detaz.de

Confronto fonti

6 prospettive sulla stessa storia
AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo1 mesi fa

Sieg für „Fjord“: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz

Cannes (dpa) - Toleranz zeigen, andere Perspektiven aushalten: Mit der Goldenen Palme für das Drama „Fjord“ haben die Filmfestspiele in Cannes zum Abschluss ein Zeichen für Empathie und Vielfalt gesetzt. Der Film des…

originale
taz.de1 mesi fa

Goldene Palme in Cannes für „Fjord“: Das Recht, etwas Falsches zu glauben

Die 79. Filmfestspiele von Cannes enden mit der Goldenen Palme für den Film „Fjord“ von Cristian Mungiu. Und mit einem mutigen Appell an Putin.

Leggi questa versione → originale
zeit.de1 mesi fa

Filmfestspiele: Sieg für «Fjord»: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Filmfestspiele“. Lesen Sie jetzt „Sieg für «Fjord»: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz“.

Leggi questa versione → originale
welt.de1 mesi fa

Sieg für «Fjord»: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz - WELT

Das Filmfest in Cannes feiert Empathie im Kino: Cristian Mungiu gewinnt mit seinem vielschichtigen Drama «Fjord» die Goldene Palme. Auch die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach holt einen Preis.

Leggi questa versione → originale
nzz.ch1 mesi fa

Cristian Mungiu gewinnt mit «Fjord» Goldene Palme in Cannes

Mit einem moralisch vielschichtigen Drama setzt sich der rumänische Regisseur in Cannes gegen 21 andere Filme durch. Der Grosse Preis der Jury geht an den Russen Andrei Swjaginzew.

Leggi questa versione → originale
berliner-zeitung.de1 mesi fa

Goldene Palme geht an Cristian Mungiu – deutsche Beteiligung mehrfach geehrt

Mungiu gewinnt zweite Goldene Palme mit „Fjord“. Deutsche Koproduktionen räumen vier Preise ab. Doch ein Exil-Russe sorgt für politische Brisanz.

Leggi questa versione → originale

Timeline cronologica

  1. venerdì 22 maggio 2026·welt.de

    Abschluss in Cannes: Wer hat Chancen auf die Goldene Palme? - WELT

    Holt «Vaterland» mit Sandra Hüller die Goldene Palme? Oder doch ein Drama um einen russischen Geschäftsmann und seine untreue Frau? In Cannes enden die Filmfestspiele - und es…

  2. sabato 23 maggio 2026·welt.de

    Cristian Mungiu gewinnt mit «Fjord» Goldene Palme in Cannes - WELT

    Mit «Fjord» setzt sich der rumänische Regisseur in Cannes gegen 21 andere Filme durch. Für den Filmemacher ist es die zweite Goldene Palme. Auch die deutsche Regisseurin Valeska…

  3. sabato 23 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Cristian Mungiu gewinnt mit „Fjord“ Goldene Palme in Cannes

    Cannes (dpa) - Mit seinem Film „Fjord“ hat der rumänische Regisseur Cristian Mungiu die Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes gewonnen. Das gab die Jury bekannt. Der Film…

  4. sabato 23 maggio 2026·welt.de

    Filmfestspiele: Cristian Mungiu gewinnt Goldene Palme in Cannes – Valeska Grisebach erhält Preis der Jury - WELT

    Rumäniens Meister-Regisseur triumphiert erneut: Cristian Mungiu gewinnt mit „Fjord“ die Goldene Palme in Cannes. Die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach bekommt für ihren Film…

  5. sabato 23 maggio 2026·spiegel.de

    Filmfestspiele von Cannes: Cristian Mungiu gewinnt Goldene Palme in Cannes

    Der Film »Fjord« des rumänischen Regisseurs Cristian Mungiu ist von der Jury in Cannes mit dem Hauptpreis des Festivals ausgezeichnet worden. Auch die deutsche Regisseurin Valeska…

  6. sabato 23 maggio 2026·welt.de

    Filmfestspiele: Ein Cannes-Jahrgang auf Berlinale-Niveau - WELT

    Die Deutsche Valeska Grisebach wird in Cannes ausgezeichnet. Ebenso das Thomas-Mann-Porträt „Vaterland“ mit Sandra Hüller. Doch der Hauptpreis geht an das rumänische Drama „Fjord“…

  7. sabato 23 maggio 2026·welt.de

    Filmfestspiele von Cannes 2026: Es siegt die Toleranz - WELT

    Die Deutsche Valeska Grisebach wird in Cannes ausgezeichnet. Ebenso das Thomas-Mann-Porträt „Vaterland“ mit Sandra Hüller. Doch der Hauptpreis geht an das rumänische Drama „Fjord“…

  8. sabato 23 maggio 2026·ansa.it

    Palma d'oro a Mungiu per il film 'Fjord', a Cannes l'eco di guerre e diritti a rischio - Cinema - Ansa.it

    Premio speciale della giuria per Minotaur di Zvyagintsev che si rivolge a Putin: 'Ponete fine alla carneficina'. Storico premio alla migliore regia ex aequo per Bola negra e…

  9. sabato 23 maggio 2026·quotidiano.net

    Cannes 2026, film e politica. Palma d’oro a Mungiu. “Contro gli integralismi”. Zvyagintsev chiama Putin

    Trionfa a sorpresa (e per la seconda volta) il regista romeno con “Fjord”. Dal russo dissidente di “Minotaur“ l’appello al Cremlino: “Ferma la carneficina”

  10. sabato 23 maggio 2026·nzz.ch

    Cristian Mungiu gewinnt mit «Fjord» Goldene Palme in Cannes

    Mit einem moralisch vielschichtigen Drama setzt sich der rumänische Regisseur in Cannes gegen 21 andere Filme durch. Der Grosse Preis der Jury geht an den Russen Andrei Swjaginzew.

  11. domenica 24 maggio 2026·nzz.ch

    Cristian Mungiu gewinnt in Cannes – die Darsteller sind die heimlichen Stars

    Der Wettbewerb von Cannes bot dieses Jahr nur wenige formale Überraschungen. Seine stärksten Momente verdankte das Festival stattdessen den Darstellern.

  12. domenica 24 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Sieg für „Fjord“: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz

    Cannes (dpa) - Toleranz zeigen, andere Perspektiven aushalten: Mit der Goldenen Palme für das Drama „Fjord“ haben die Filmfestspiele in Cannes zum Abschluss ein Zeichen für…

  13. domenica 24 maggio 2026·zeit.de

    Filmfestspiele: Sieg für «Fjord»: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Filmfestspiele“. Lesen Sie jetzt „Sieg für «Fjord»: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz“.

  14. domenica 24 maggio 2026·welt.de

    Sieg für «Fjord»: Cannes endet mit Plädoyer für Toleranz - WELT

    Das Filmfest in Cannes feiert Empathie im Kino: Cristian Mungiu gewinnt mit seinem vielschichtigen Drama «Fjord» die Goldene Palme. Auch die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach…

  15. domenica 24 maggio 2026·unionesarda.it

    Cannes, Palma d’oro a “Fjord” di Cristian Mungiu e tanti ex aequo - L'Unione Sarda.it

    Appello del dissidente Zviagyntsev a Putin: «Metta fine alla carneficina»

  16. domenica 24 maggio 2026·liberoquotidiano.it

    A Cannes trionfa (di nuovo) il rumeno Cristian Mungiu con "Fjord" | Libero Quotidiano.it

    di TMNewsdomenica 24 maggio 20262' di letturaRoma, 24 mag. (askanews) - E' andata per la seconda volta al regista rumeno Cristian Mungiu la Palma d'Oro della 79esima edizione del…

  17. domenica 24 maggio 2026·berliner-zeitung.de

    Goldene Palme geht an Cristian Mungiu – deutsche Beteiligung mehrfach geehrt

    Mungiu gewinnt zweite Goldene Palme mit „Fjord“. Deutsche Koproduktionen räumen vier Preise ab. Doch ein Exil-Russe sorgt für politische Brisanz.

  18. domenica 24 maggio 2026·taz.de

    Goldene Palme in Cannes für „Fjord“: Das Recht, etwas Falsches zu glauben

    Die 79. Filmfestspiele von Cannes enden mit der Goldenen Palme für den Film „Fjord“ von Cristian Mungiu. Und mit einem mutigen Appell an Putin.