Goldene Palme in Cannes für „Fjord“: Das Recht, etwas Falsches zu glauben
Die 79. Filmfestspiele von Cannes enden mit der Goldenen Palme für den Film „Fjord“ von Cristian Mungiu. Und mit einem mutigen Appell an Putin.
Ein riskantes Plädoyer für Diversität: der rumänische Regisseur Cristian Mungiu mit der Goldenen Palme für „Fjord“
Manon Cruz / reuters
Am Ende gewann der umstrittenste Film. Zugleich war es der Film, zu dem einem nachträglich die meisten Fragen kamen, der mehr von Zweifel als von unumstößlichen Gewissheiten spricht. Cristian Mungius „Fjord“ hatte nach seiner Premiere bei den 79. Filmfestspielen von Cannes reichlich kritische Reaktionen hervorgerufen bis hin zum Vorwurf, er mache sich rechte Positionen zu eigen. Was wenig mit den Absichten des rumänischen Regisseurs gemein haben dürfte. Doch es zeigt, dass Mungiu mit seinem Film etwas riskiert.










