Osnabrück (dpa) - Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat seiner SPD empfohlen, sich auch auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen. „Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher, wenn wie in Dänemark Sozialdemokraten die Ersten wären, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, die unsere Wähler heute in deren Arme treiben“, sagte der 62-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Für ihn wäre es vorstellbar, „wenn also nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise Manuela Schwesig sagen würde: "Ich suche mir meine Mehrheiten im Landtag je nach Thema".“ Vielparteienbündnisse mit CDU, Linken, Grünen oder BSW belasteten die Leistungsfähigkeit der Demokratie „und lassen nur noch frustrierte Wähler zurück“, sagte er.Albig: Können nicht so tun, als wäre AfD „Ausgeburt der Hölle“Eine Zusammenarbeit bedeute nicht, dass „wir das ideologische Gedankengut von Rechtspopulisten teilen, sondern weil wir unseren verlorengegangenen Wählern zeigen: Wir haben verstanden – kommt wieder nach Hause“, sagte Albig. Alte Genossen träten eins zu eins in die AfD ein - „und das sicher nicht, weil die alle Nazis geworden sind, sondern weil sie bei uns etwas vermissen“. „Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle.“ So weiterzumachen wie bisher, berge die Gefahr, „dass es die Sozialdemokratie hierzulande bald nicht mehr gibt“.Albig war von 2009 bis 2012 Oberbürgermeister von Kiel und danach bis 2017 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Nach einer verlorenen Landtagswahl zog er sich aus der aktiven Politik zurück und ging in die Wirtschaft. Nach leitenden Funktionen bei der Deutschen Post DHL und beim Bundesverband Deutscher Postdienstleister wechselte er 2023 als Lobbyist zum Tabakkonzern Philip Morris.© dpa-infocom, dpa:260522-930-119002/1

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Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandmauer“. Lesen Sie jetzt „Ex-Landeschef Albig empfiehlt SPD Zusammenarbeit mit AfD“.

Man könne nicht so tun, als wäre die AfD «die Ausgeburt der Hölle», sagt der frühere Ministerpräsident. Für das Überleben der Sozialdemokratie rät er zur Zusammenarbeit mit den…

Angesichts ihrer Wahlerfolge könne die AfD nicht wie »die Ausgeburt der Hölle« behandelt werden, sagt Torsten Albig. Er ruft dazu auf, mit der Partei zusammenzuarbeiten.

Die AfD liegt in Umfragen vorn, die SPD verliert. Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, sieht einen Ausweg: Warum nicht probieren, was den…

Man könne nicht so tun, als wäre die AfD „die Ausgeburt der Hölle“, sagt Schleswig-Holsteins früherer Landeschef. Eine Zusammenarbeit bedeute aber nicht, dass man das ideologische…

Man könne nicht so tun, als wäre die AfD „die Ausgeburt der Hölle“, sagt Albig. So weiterzumachen wie bisher, berge die Gefahr, dass es die Sozialdemokratie bald nicht mehr gibt.

Der ehemalige Ministerpräsident Torsten Albig fordert einen Kurswechsel der SPD – und hält dafür sogar eine von der AfD tolerierte Minderheitsregierung für denkbar. Ein striktes…

Schleswig-Holsteins ehemaliger Ministerpräsident Torsten Albig fordert einen Kurswechsel der SPD – und hält dafür sogar eine von der AfD tolerierte Minderheitsregierung für…

Schleswig-Holsteins ehemaliger Ministerpräsident Torsten Albig fordert einen Kurswechsel der SPD – und hält dafür sogar eine von der AfD tolerierte Minderheitsregierung für…

Die Vorschläge des früheren SPD-Politikers Torsten Albig zum Ende der Brandmauer stoßen bei SPDlern auf Widerspruch. Es dürfe keine Kooperation mit der AfD geben.

Der frühere Spitzen-Genosse Torsten Albig will die SPD für eine Zusammenarbeit mit der AfD öffnen. Aus den Reihen seiner eigenen Partei kommt heftige Kritik für den Vorstoß.

Man könne nicht so tun, als wären die Rechten „die Ausgeburt der Hölle“, sagt Albig. Es bestehe die Gefahr, dass es die Sozialdemokratie bald nicht mehr gebe. Aus seiner Partei…

Torsten Albig war mal Ministerpräsident, hoch im Norden, nun ist er Lobbyist und hat einen Vorstoß für eine Zusammenarbeit mit der AfD unternommen. Das sorgt für Kritik.

Torsten Albig war mal Ministerpräsident, hoch im Norden, nun ist er Lobbyist und hat einen Vorstoß für eine Zusammenarbeit mit der AfD unternommen. Das sorgt für Kritik.

Ein Aufruf des früheren SPD-Politikers Torsten Albig zum Ende der Brandmauer mit der AfD stößt in der SPD auf Kritik. Nun meldet sich auch der Altkanzler zu Wort.

Der frühere Ministerpräsident sieht die Lage klar. Aber er unterschätzt die Gefahr strategischer Abhängigkeit von den Rechtsaußen. Die Sozialdemokratie braucht eigene Stärke.

Torsten Albig war mal Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Heute ist der SPDler Tabaklobbyist – und fordert eine Zusammenarbeit mit der AfD.