Tabaklobbyist und früherer SPD-Politiker Torsten Albig: AfD »nicht die Ausgeburt der Hölle«
Für seinen Vorstoß, die Politik der Brandmauer zur AfD zu überdenken, ist der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) in den eigenen Reihen scharf kritisiert worden. »Alles daran ist falsch und verheerend. Für Sozialdemokraten kann es niemals eine Zusammenarbeit geben mit den ideologischen Nachfahren einer Partei, die uns verfolgt hat«, sagte Nordrhein-Westfalens SPD-Fraktionschef Jochen Ott am Samstag der »Bild« (mehr zu Albigs Forderung lesen Sie hier).
»Der Feind steht rechts. Das sehen der Bundeskanzler und führende Christdemokraten zum Glück genau so«, fuhr Ott fort. Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Fraktionschef Julian Barlen sagte der Zeitung, sein Landesverband brauche »keine Ratschläge von jemandem, der die Politik vor Jahren verlassen hat, sondern eine stabile Regierung mit klarer Haltung«.
Der Berliner SPD-Chef und Spitzenkandidat für die Wahl im September, Steffen Krach, sagte der »Bild«, die AfD stehe »im absoluten Widerspruch zu allem, wofür wir als SPD seit Jahrzehnten arbeiten«. Es gebe da keinen gemeinsamen Nenner. »Sie ist in weiten Teilen rechtsextrem, macht Politik nur für Reiche, sie bekämpft die Rechte von Frauen und Arbeitnehmern, will unsere Demokratie zerstören und sie klebt an Putins Stiefel.«










