Es gibt Bier, Sauerkirschlikör und Wasser aus Weingläsern. Alles andere wäre auch unpassend, weil: Angefangen hat die ganze Sache als Schnapsidee. „Wir saßen draußen vor der Bar auf der Terrasse“, erinnert sich Elena Nierlich, die Betreiberin der „Olé-Olé-Bar“ und einiger anderer Lokale in Zürich. Die Eckkneipe ist eine Institution in der Stadt, so wie die gesamte Langstrasse, die neben Bars vor allem für Dönerbuden, Prostitution und Drogen berühmt ist. Oder berüchtigt, je nachdem, wen man fragt. Nierlich gehört selbstverständlich eher zu den Fans. „Es ist einfach eine tolle Ecke. Keiner glotzt nur aufs Handy, es ist total lebendig“, erzählt Nierlich weiter. „Das ist besser als Fernsehen.“