Seit fast 140 Jahren ist Katz’s Deli im New Yorker Stadtteil Manhattan eine Institution. Für seine üppigen Pastrami-Sandwiches ist das Deli heute weltweit bekannt: Berge von würzigem, zartem Fleisch zwischen zwei Scheiben Roggenbrot, dazu etwas Senf. Wer in New York auf der Suche nach dem klassischen Deli-Erlebnis ist, kommt an der Adresse in der Lower East Side kaum vorbei.Doch für ein ordentlich belegtes Pastrami-Sandwich muss man längst nicht mehr quer über den Atlantik. Auch in Berlin gibt es inzwischen Adressen, die sich der New Yorker Spezialität verschrieben haben. Eine davon liegt neuerdings in Prenzlauer Berg.

Dünn geschnitten, hoch gestapelt, gut gewürzt

„Wochen gereift, 16 Stunden geräuchert, täglich frisch gedämpft und live von Hand geschnitten“ – was das Berliner Börk’s Deli auf seiner Website verspricht, könnte genauso auf der des amerikanischen Originals stehen. Statt das Pastrami einzukaufen, mache man es einfach selbst. Vom rohen Brisket über Reifung, Marinade und Rauch bis zum Schnitt geschehe jeder Schritt im eigenen Haus, heißt es auf der Seite.

Seit wenigen Wochen werden auf der Dunckerstraße, nur wenige Meter vom Zeiss Planetarium entfernt, ebenso pralle Pastrami-Sandwiches angeboten wie in Manhattan. Auf der Karte findet sich neben dem New York Pastrami – mit Sauerteigbrot, „Börk’s Special Sauce“ und klassisch viel Senf, Coleslaw und Gewürzgurken – auch das Philly Pastrami Melt. Statt Senf und Krautsalat wird hier noch geschmolzener Cheddar und frische Chili draufgepackt.