Wer einmal gesehen hat, wie ein Dönerspieß mit der Hand gesteckt wird, beißt sein Leben lang ganz anders in das beliebteste Fastfood der Deutschen. Baustatisch ist die Zubereitung nämlich durchaus anspruchsvoll, sie macht Mühe, braucht Erfahrung und dauert eine ganze Weile.Eine Seltenheit ist der sogenannte Yaprak-Döner ohnehin, der nur aus Fleischscheiben besteht. Die meisten Spieße, die verkauft werden, stammen aus großen fleischverarbeitenden Betrieben und werden ob des hohen Anteils an Hackfleisch schockgefrostet und in Folie verpackt ausgeliefert. So wollen es die Hygienevorschriften.Anders wäre der Döner-Hunger der Deutschen kaum zu stillen. Drei Millionen Portionen gehen täglich über die Tresen. 2,4 Milliarden Umsatz bringen sie den 18.500 Dönerimbissen im Jahr. Das ist mehr, als die zehn größten Systemgastronomen zusammen erwirtschaften. Es gibt sogar eine eigene Verordnung, die „Berliner Verkehrsauffassung für das Fleischerzeugnis Döner Kebab“, eine Art Reinheitsgebot. Für alle, die am liebsten in einen handwerklich hergestellten Döner beißen, egal ob mit Kalb-, Rindfleisch oder Hühnchen, der vielleicht im selbstgebackenen Brot und mit einem schaumig aufgeschlagenen Ayran serviert wird: Das sind unsere sieben Favoriten.
Sie backen sogar das Brot selbst: Hier gibt es die besten Döner Berlins
Huhn, Kalb oder Rind? Hauptsache Yaprak, also handgesteckt und ohne Hack. Sieben Läden, in denen das beliebteste Fast Food der Deutschen richtig gut schmeckt.






