Nach Sachsen-Anhalt spürt das BSW Rückenwind. Was es dort mit der AfD erreichen will, sagt Sahra Wagenknecht bei einem Auftritt in Berlin aber nicht.
Am Ende kommt auch noch Sahra Wagenknecht: BSW-Wahlkampfevent in Lichtenberg
Daniel Bax
„Wir spüren Rückenwind“, sagt Alexander King, Spitzenkandidat des BSW für die anstehende Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Die Menschen sollten sich „nicht durch Umfragen ins Bockshorn jagen lassen“, appelliert er an die rund 2.000 Menschen, die vor dem Linden-Center in Lichtenberg dem 57-Jährigen lauschen. Die meisten sind über 50 oder im Rentenalter, auch ein paar wenige Eltern mit ihren Kindern sind da. Sie sind gekommen, weil es auf Plakaten hieß: „Sahra Wagenknecht kommt!“
Das ist hier, am nordöstlichen Stadtrand, wo Berlin ausfranst und lichter wird, ein Ereignis. Vor dem Linden-Center am Prerower Platz – einem monströsen Einkaufsblock mit austauschbaren Geschäften wie Blume 2000, Burger King und Sparkasse – steht am Freitagabend, zehn Tage vor der Wahl, eine Bühne, daneben ein riesiges Transparent mit dem Konterfei der Großen Vorsitzenden und dem Slogan „Ohne Frieden ist alles nichts“. Im Hintergrund ragen die Plattenbauten des Neubauviertels in den märkischen Himmel.












