Wenige Tage vor der Landtagswahl in Berlin am 20. September ringt das BSW Berlin um Profil – und um jede einzelne Stimme. Spitzenkandidat Alexander King hat sich in einem Interview mit dem RBB deutlich von der AfD distanziert und die Schnittmengen in der Hauptstadt als „überschaubar“ bezeichnet.

Zugleich sorgt Parteikollege Michael Lüders mit einem Wahlkampfvideo auf Arabisch für Aufsehen. Für viele Wähler stellt sich die Frage: Wofür steht das BSW Berlin kurz vor der Abstimmung?

Alexander King wählt im RBB-Interview deutliche Worte. Er beschreibt die AfD als militaristische Partei und stellt klar, dass er zentrale Positionen ablehnt. Konkret nennt King die Pläne der AfD zur sogenannten Remigration. Auch deren Mieten- und Sozialpolitik lehnt er ab. Die inhaltlichen Überschneidungen mit seiner Partei seien in Berlin gering.

Damit setzt King ein bewusstes Signal der Abgrenzung. Die Botschaft an potenzielle Wähler: Trotz mancher Gemeinsamkeiten in Einzelfragen sei das BSW keine zweite AfD.

Der heikle Punkt: Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt