Die Daten wurden von der Forschungsgruppe Wahlen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erhoben, bei der die AfD nur knapp die absolute Mehrheit verpasste. Aber auch in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin deuten sich schwierige Regierungsbildungen an.61 Prozent wünschen sich Schwesig als RegierungschefinIn Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gute Chancen, weiter in Schwerin zu regieren. Die AfD liegt ​laut ZDF-Politbarometer bei 37 und die SPD bei 34 Prozent. Dann folgen die Linke mit zehn und die ⁠CDU mit nur ⁠noch sieben Prozent. Der Grund für die Schwäche der Christdemokraten könnte darin begründet sein, dass Menschen taktisch wählen und Stimmen von der CDU zur SPD gehen, um einen AfD-Wahlsieg zu verhindern. Es wäre das historisch schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl für die Christdemokraten. Die Grünen müssen ‌mit fünf Prozent um den Einzug in den Landtag bangen – das ​BSW droht diesen der ‌Umfrage zufolge mit vier Prozent nicht zu schaffen.

Bei der Frage, wen sich die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze einer Landesregierung wünschen, liegt Schwesig mit 61 Prozent klar vor dem AfD-Spitzenkandidaten Leif-Erik Holm mit 28 Prozent. Allerdings würde es für die Fortsetzung der bisherigen ‌SPD-Linken-Koalition nach diesen Zahlen nicht reichen. Schwesig könnte auf einen dritten Koalitionspartner angewiesen sein.Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm sind sich zum ersten Mal im Wahlkampf auf großer Bühne begegnet. Es wurde hitzig – und beide hatten eine Strategie. Lesen Sie hier mehr.