Exklusiv: Eine repräsentative Umfrage nach der Sachsen-Anhalt-Wahl im Auftrag von Campact sieht keinen Schub für die AfD. Andere Umfragen sehr wohl.
Die SPD-Spitzenkandidatin und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern
Jens Büttner/dpa
Kann die AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern von ihrem endsiegartigen Ergebnis in Sachsen-Anhalt profitieren? Drei neue Umfragen sehen unterschiedliche Effekte. Eine repräsentative Umfrage der Meinungsforschungsagentur Pollytix im Auftrag von Campact sieht die ultrarechte Partei in dem Bundesland bei 36 Prozent – und damit auf gleichem Niveau wie in vor der Sachsen-Anhalt-Wahl. Auf Platz zwei folgt nach wie vor die SPD mit Spitzenkandidatin und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die der Umfrage zufolge auf 30 Prozent käme. Die Daten liegen der taz exklusiv vor.
Drittstärkste Kraft würde die Linke, die bei 12 Prozent liegt. Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern verliert der Befragung zufolge weiter und läge bei 6 Prozent, genau wie die Grünen. Das BSW wird auf 5 Prozent taxiert und könnte damit in den Schweriner Landtag einziehen. Die FDP würde den Einzug dagegen mit 2 Prozent klar verfehlen.










