Neues Jahr, neuer Prozessorbaukasten von ARM: Die Firma hat ihren neuen schnellsten CPU-Standardkern C2-Ultra vorgestellt, den Partner wie Mediatek und Samsung in ihre Mobilprozessoren integrieren können. 15 Prozent mehr Leistung verspricht ARM, greift dafür aber in die Trickkiste: Dieser Wert gilt nur zusammen mit steigenden Taktfrequenzen. Größere Neuerungen gibt es bei der Grafikeinheit Mali G2-Ultra NX.
Der Name Lumex ist an dieser Stelle schon wieder Geschichte. ARM führte ihn 2025 als Nachfolger von Cortex ein; jetzt lässt das Unternehmen solche Namen komplett weg.
Moderate CPU-Optimierungen
Der C2-Ultra schafft rund sieben Prozent mehr Rechenarbeit pro Taktzyklus (Instructions per Clock, IPC) als der C1-Ultra. ARM nennt dafür allgemeine Verbesserungen an der Sprungvorhersage und der Auslastung der Rechenwerke.
Für die 15 Prozent Gesamtsteigerung sieht ARM einen Taktsprung von 4,1 auf 4,45 GHz vor. Dieser ist durch einen moderneren Fertigungsprozess möglich: Alle C2-Kerne sind für den 2-Nanometer-Prozess N2P des Chipauftragsfertigers TSMC ausgelegt. Bei der C1-Generation war es noch N3P.













