IBM gibt einen ersten Ausblick auf seinen nächsten Z-Prozessor für Mainframes. Im Vordergrund steht eine signifikante Neuerung der CPU-Kerne: Sie können Software sowohl für die z-Architektur als auch für ARM (AArch64) ausführen. IBM betont, dass der Prozessor ARM nativ beherrscht und nicht emuliert und auch nicht auf einen Koprozessor zurückgreift. Das erfordert Anpassungen etwa am Front-End, das Instruktionen verarbeitet und dann an die Rechenwerke verteilt.

Wie der Nachfolger des aktuellen Prozessors Telum II oder die nächste Mainframe-Generation heißt, verrät das Unternehmen in seiner Ankündigung nicht. z18 wäre naheliegend.

Die-Shot von IBMs nächstem Z-Prozessor. Die großen Flächen in der Mitte sind die Level-2-Caches. Daneben befinden sich die elf CPU-Kerne und die einzelne KI-Einheit.

(Bild: IBM)

Mehr Software für Mainframes