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Gastkommentar: Die zu einfachen Lehren aus Sachsen-Anhalt AfD-Wähler sind keine homogene Gruppe. Zurückholen lassen sich vor allem jene, die am Reformstau verzweifeln. Dafür muss die Politik handeln, mahnt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm.

Veronika Grimm ist Mitglied des Sachverständigenrats. Foto: Reuters, Getty ImagesDiese Frage verkennt das eigentliche Problem.Wer annimmt, dass Strukturreformen die Wähler generell an die politischen Ränder treiben, unterliegt einem Denkfehler. Er übersieht die durchaus heterogene AfD-Wählerschaft.Da gibt es zum einen die Wählerinnen und Wähler, die sich innerlich dauerhaft von den demokratischen Parteien verabschiedet haben. Andere haben Erwartungen an den Staat, die angesichts von Demografie, Wachstumsschwäche und knappen öffentlichen Finanzen kaum erfüllbar sind.Dieser Teil der AfD-Wählerschaft ist für die Parteien der Mitte kurzfristig wohl nicht zu gewinnen.Daneben dürfte es jedoch immer mehr Menschen – darunter viele Unternehmer – geben, die sich ernsthafte Sorgen um den wirtschaftlichen Zustand Deutschlands machen. Sie sehen die seit Jahren andauernde Wachstumsschwäche. Ihre Betriebe ächzen unter hohen Energiepreisen und wachsender Bürokratie.Gerade diese Wähler wären grundsätzlich erreichbar. Dafür reicht es aber nicht, nur besser zu kommunizieren. Sie wollen, dass die Regierung die Probleme durch wirkungsvolle Reformen tatsächlich löst. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt