Er habe sich nicht bestechen lassen, sagt Steffen Krach, nachdem seine Privaträume und SPD-Büros durchsucht wurden. Eine Spende sei zurückgewiesen worden.

Erstes Statement nach der Razzia: Steffen Krach weist Vorwurf der Bestechlichkeit zurück

Sebastian Christoph Gollnow/dpa

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat Vorwürfe, er habe sich in einem Vergabeverfahren bestechen lassen, zurückgewiesen. Am Rande eines Wahlkampftermins am Mittwochabend bezeichnete er diese als „haltlose Unterstellungen“. Er betonte: „Ich habe in keinster Weise irgendeine Summe von diesem Bieter, weder privat, noch als SPD-Landesvorsitzender, jemals angenommen.“

Am Mittwoch hatten Er­mitt­le­r:in­nen auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Hannover Krachs private Wohnung in Berlin-Schöneberg, die Zentrale der Berliner SPD im Ortsteil Wedding sowie seinen früheren Amtssitz in Hannover durchsucht. In dem Ermittlungsverfahren geht es um den Vorwurf, Krach habe eine Spende erhalten, um sich für einen Bieter einzusetzen.