PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBerlin-WahlWegen Verdachts der Bestechlichkeit – Razzia bei SPD-Spitzenkandidat Steffen KrachStand: 18:03 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach. Ermittler durchsuchten seine Privatwohnung, die SPD-Landeszentrale in Wedding sowie Räume in Hannover. Die Vorwürfe beziehen sich auf ein Krankenhausprojekt aus seiner Zeit in Hannover. Die Berliner SPD weist die Vorwürfe zurück.Die Staatsanwaltschaft Hannover lässt die Wohnung des Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach sowie Parteiräume durchsuchen. Die Ermittler prüfen den Verdacht der Bestechlichkeit.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenErmittler haben am Mittwoch Räume des Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach durchsucht. Wie der „Tagesspiegel“ und die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichten, waren Krachs Wohnung in Berlin-Schöneberg, die SPD-Landeszentrale in Wedding sowie Räume in Hannover betroffen.Hintergrund ist ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Hannover wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte am Mittwoch die Ermittlungen und die Durchsuchung von drei Objekten, nannte aber keine Details.„Als SPD Berlin und im Namen unseres Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Steffen Krach weisen wir die Unterstellungen in aller Entschiedenheit zurück“, sagte ein Sprecher der Berliner SPD gegenüber dem „Tagesspiegel“. „Selbstverständlich kooperieren wir mit den Behörden vollumfänglich, um diese haltlosen Unterstellungen auszuräumen.“Staatsanwaltschaft prüft mögliche SpendeDie Staatsanwaltschaft Hannover prüft nach Informationen des „Tagesspiegel“ eine mögliche Spende im Zusammenhang mit der Neuordnung des Krankenhausstandorts Lehrte. Im Mittelpunkt steht laut des Berichts Krachs Tätigkeit als Regionspräsident von Hannover. Davon ist der SPD-Politiker wegen seiner Spitzenkandidatur zurzeit beurlaubt. Als Regionspräsident stand er von Ende 2021 bis Anfang 2026 zugleich dem Aufsichtsrat der kommunalen Krankenhauskette vor.Lesen Sie auchDie Regionalverwaltung hatte vor drei Jahren entschieden, das alte Krankenhaus in Lehrte bis 2030 zu schließen und stattdessen ein modernes Gesundheitszentrum aufzubauen. Zuvor hatte Krach öffentlich erklärt, welches Konzept er bevorzugte. Dabei handelte es sich laut „Tagesspiegel“ um das Modell eines Anbieters, der später nicht den Zuschlag erhielt.Die Ermittler schließen dem Bericht zufolge nicht aus, dass Krach von diesem Anbieter eine bislang nicht näher bestimmte „Spende“ erhielt. Offen sei, ob diese an Krach persönlich oder an die SPD in der Region gerichtet gewesen sein könnte. Es gilt die Unschuldsvermutung.Lage „sehr volatil“Ob die Ermittlungen Auswirkungen auf den Berliner Wahlkampf haben, ist noch offen. Nach aktuellem Stand soll ein am Donnerstagabend geplanter gemeinsamer Auftritt Krachs mit SPD-Chef Lars Klingbeil beim Zukunftsforum „Deutschland 2035“ stattfinden. Ein Parteisprecher sagte WELT allerdings, die Lage sei derzeit „sehr volatil“.Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers äußerte sich zurückhaltend zu den Ermittlungen gegen Krach als seinen Mitbewerber um das Amt des Regierenden Bürgermeisters. „Die Fragen zu dieser Entwicklung muss Steffen Krach beantworten. Ich habe volles Vertrauen in unsere Sicherheitsbehörden“, erklärte Evers der Nachrichtenagentur dpa.rct/krö/hzh/sebe/dpa
Steffen Krach: Wegen Verdachts der Bestechlichkeit – Razzia bei SPD-Spitzenkandidat - WELT
Die Staatsanwaltschaft Hannover lässt die Wohnung des Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach sowie Parteiräume durchsuchen. Die Ermittler prüfen den Verdacht der Bestechlichkeit.










