Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftIst die AfD eine Partei des kleinen Mannes?: „Sie betreibt eine Politik, die von unten nach oben umverteilen will“ © Getty Images/Jens Schlueter Tagesspiegel Plus Zwei von drei Arbeitern in Sachsen-Anhalt haben die AfD gewählt – obwohl von deren Politik vor allem Besserverdienende profitieren. Politikwissenschaftler Floris Biskamp erklärt den Widerspruch. Stand: 08.09.2026, 15:51 Uhr Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.Herr Biskamp, 61 Prozent der Arbeiter in Sachsen-Anhalt wählten die AfD – keiner Partei trauten die Menschen beim Thema soziale Sicherheit mehr zu. Als Politikwissenschaftler haben Sie die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei untersucht. Bewegt die AfD sich tatsächlich nach links, wie zuletzt Philip Manow von der Universität Siegen in seinem Buch „Spaltungslinien“ argumentiert?Meines Erachtens irrt er da gründlich. Wenn man ihre bundesweiten Programme betrachtet, ist die AfD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik fast durchgehend marktliberal, unternehmensfreundlich und fiskalkonservativ. Sie will also mehr Markt und weniger Staat.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true