Zahlreiche Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern machen mobil. Der rechtsextreme Triumph von Magdeburg soll sich bei der Wahl nicht wiederholen.
Radeln und reden: Start der Tour für ein demokratisches Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag am Schweriner Schloss
Rainer Rutz
Viel ist die Rede vom Schock, vom Desaster, aber auch vom Willen, jetzt nicht aufzugeben: Die Zivilgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist mehr noch als zuvor alarmiert, seit die AfD bei der Wahl im benachbarten Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent geholt hat. In gut zwei Wochen wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Und auch hier liegt die AfD in Umfragen seit Langem vorn.
„Natürlich ist nach Sonntag bei uns in der Zivilgesellschaft Nervosität aufgekommen: Was passiert jetzt hier?“, sagt Jessica Weiß vom Verein Eine-Welt-Landesnetzwerk MV zur taz. Aber, so die Rostockerin: „Wir stecken mittendrin, dass sich das bei uns am 20. September nicht wiederholt.“















