Der Bundestag verhandelt über den Haushalt, am Dienstag geht es um den Verkehrsetat. Und der wurde an den falschen Stellen gekürzt, sagen Verbände.

Wenn weniger in die Bahn investiert wird, drohen noch mehr Verspätungen und Ausfälle

Ardan Fuessmann/imago

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) erntet immer mehr Kritik für den für 2027 geplanten Verkehrshaushalt. Verbände und Opposition beklagen, dass es an Mitteln für Schienennetz und Brückensanierungen fehle – trotz des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK). Besonders die Posten, die den Verkehr klimafreundlicher machen könnten, würden drastisch eingedampft, obwohl der Sektor seine Klimaziele seit Jahren einreißt.

Der Bundestag verhandelt in dieser Woche über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr, Bilger will den Verkehrsetat wohl am Dienstag vorlegen.