Stand: 03.09.2026 • 21:40 Uhr

Erst lachen, dann nachdenken: Um einen Ig-Nobelpreis zu bekommen, muss ein Forschungsthema lustig wirken - aber trotzdem etwas Ernsthaftes dahinterstecken. Dieses Jahr wird der Preis zum ersten Mal in Zürich vergeben.

Von David Beck, SWR

Der Ig-Nobelpreis wirkt auf den ersten Blick vielleicht wie Satire oder sogar Spott. Selbst der Name hört sich danach an: Ein Wortspiel mit dem wohl bekanntesten Wissenschaftspreis, dem Nobelpreis, und dem englischen Wort "ignoble", etwa schändlich oder unehrenhaft.

Doch er ist das genaue Gegenteil: Er soll das Interesse an Forschung wecken, Menschen anregen, sich mit Wissenschaft zu beschäftigen, und gleichzeitig Forschende dafür belohnen, auch über den Tellerrand zu blicken.