Als die Bundesregierung sich in dieser Woche zum Anschlagsversuch in Leipzig äußerte, musste sie damit nicht nur auf eine sicherheitspolitische Bedrohung reagieren, sondern auch auf eine psychopolitische Herausforderung antworten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von »beteiligten Personen«, die »im Auftrag russischer staatlicher Stellen« gehandelt hätten. »Die Bundesregierung kommt deswegen zum Schluss, dass Russland den hybriden Angriff in Leipzig am 4. August zu verantworten hat.« Dann kündigte die Regierung an, unter anderem das russische Generalkonsulat in Bonn zu schließen.

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Warum ist der hybride Krieg Russlands politisch und gesellschaftlich so schwer zu greifen?