Reichen die diplomatischen Antworten der Bundesregierung auf Russland aus? Bereits jetzt gibt es Forderungen nach schärferen Maßnahmen.

Bundesaußenminister Wadephul und Bundesinnenminister Dobrindt am Dienstagabend bei der Pressekonferenz zum Drohnenvorfall

Martin Schlicht/reuters

Vier Wochen lang nahm die Bundesregierung sich Zeit zum Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle zu ermitteln, am Dienstagabend teilten Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul dann mit, dass russische Dienste hinter der Attacke stecken.

Und es bleibt nicht nur bei Worten, sondern auch handfeste Maßnahmen sollen die Antwort auf Russlands Angriff sein. Wie Dobrindt und Wadephul verkündeten, soll unter anderem das Russische Haus in Berlin geschlossen werden, ebenso das russische Generalkonsulat in Bonn. Als eine der ersten Maßnahmen wurde der russische Botschafter von der Bundesregierung einbestellt.