Vier Wochen nach dem gescheiterten Sprengstoffanschlag in Leipzig nennt die Bundesregierung Russland als Verantwortlichen. Überrascht ist kaum jemand.
Entschlossenheit, innen und außen: Johann Wadephul (l., CDU) und Alexander Dobrindt (CSU) gaben sich unbedingt abwehrbereit
dpa/ Kay Nietfeld
Fast vier Wochen nach dem gescheiterten Drohnenangriff auf ukrainische Frachtmaschinen am Leipziger Flughafen hat die Bundesregierung offiziell Russland für den Vorfall verantwortlich gemacht. Man sehe Leipzig nicht als einzelnes Ereignis, sagte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf einer Pressekonferenz am Dienstagabend. Und: „Wir gehen davon aus, dass Deutschland das Ziel weiterer hybrider Angriffe Russlands ist.“
Man habe in der Vergangenheit gesehen, „dass es eine Bereitschaft gibt, durch hybride Angriffe auch größere Schäden auszulösen“, so der Innenminister. „Die Bundesregierung beantwortet diesen hybriden Angriff von Leipzig verhältnismäßig und besonnen, aber gleichermaßen entschlossen. Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte Dobrindt weiter.











