Der für seine billige Kleidung bekannte Online-Händler Shein legt ein schwaches Börsendebüt in Hongkong hin. Das Geschäftsmodell stößt auf Gegenwind.

Enthüllt: Auch strengere europäische Regeln treffen den Online-Riesen, zuletzt die neue Verpackungsverordnung

Go Nakamura/Reuters

afp Der Online-Modehändler Shein ist bei seinem lange erwarteten Börsendebüt in Hongkong nur auf verhaltenes Interesse der Anleger gestoßen. Das für seine extrem niedrigen Preise und die schnell produzierte Kleidung bekannte Unternehmen verzeichnete bei seinem Gang aufs Parkett am Dienstag deutliche Kursverluste. Zeitweilig sackte die Aktie um rund 10 Prozent ab.

Das in China gegründete Unternehmen, das seinen Hauptsitz inzwischen in Singapur hat, wollte ursprünglich in New York oder London an die Börse gehen, was jedoch an regulatorischen Hürden scheiterte. Mit dem Aktiendebüt in Hongkong zielte Shein nun darauf ab, sich umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro an frischem Kapital zu beschaffen.