Menschliche Sicherheitsfahrer:innen ziehen sich bei Testfahrten in den autonomen Fahrzeugen von Waymo und Zoox immer wieder Verletzungen zu. Das geht aus Daten der US-Arbeitsschutzbehörde OSHA, wie TechCrunch berichtet.Anzeige
Demnach erlitten insgesamt mehr als zwei Dutzend Testfahrer:innen in den Jahren 2024 und 2025 Verletzungen, die durch plötzliche und unberechenbare Bremsmanöver der Software ausgelöst wurden. Zu den gemeldeten physischen Schäden gehören unter anderem Schleudertraumata, Verstauchungen und Brüche des Handgelenks, aber auch anhaltende Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule.
Systemausfälle bei Robotaxis führen zu abrupten Bremsmanövern und Spurwechseln
Bei dem zu Amazon aus Seattle im US-Bundesstaat Washington gehörenden Entwickler Zoox ereignen sich die Vorfälle vor allem in modifizierten SUV des japanischen Herstellers Toyota. Wie TechCrunch unter Berufung auf anonyme Vertragsmitarbeiter:innen schreibt, kommt es bei diesen Fahrzeugen zu sogenannten „Nogos“, bei denen sich das autonome System unerwartet abschaltet und eine plötzliche Vollbremsung auslöst.Anzeige
Diese harten Bremsmanöver passieren den Berichten zufolge oft bei Geschwindigkeiten von über 70 Kilometern pro Stunde, wenn das System vermeintliche Hindernisse auf der Fahrbahn fälschlicherweise als Gefahr einstuft. Bei einem dokumentierten Vorfall im Januar 2025 verletzte sich eine Testperson durch einen solchen abrupten Stopp an der Schulter, während eine andere Fachkraft in Las Vegas nach einer unerwarteten Fahrzeugbewegung für mehr als zwei Monate mit Rückenschmerzen ausfiel.











