PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKleiner SchwedeKurztest: Volvo EX30 P8 AWD ElectricStand: 14:55 UhrLesedauer: 3 MinutenDer EX30 ist Volvos kleinstes ModellQuelle: VolvoGroß, kantig, sicher: Auf Volvos Einstiegsmodell EX30 treffen nur zwei der typischen Markenattribute zu.SP-X/Köln. Mit dem Kompakt-Crossover EX30 will Volvo neue Kundengruppen erobern. Die aktuell kleinste und günstigste Baureihe der Schweden setzt dabei weniger auf Tiefstpreise als auf Design, Technik - und in unserem Fall auf immense Motorleistung.

Der erste Eindruck: Eindeutig ein Volvo. Der EX30 nimmt Styling und Proportionen seiner größeren SUV-Brüder auf, bleibt mit 4,23 Metern aber handlich und innenstadttauglich. Das von anderen Vertretern der Marke gewohnte Raumangebot kann der Fünfsitzer im Gegenzug aber nicht bieten. Vorne sitzen zwar auch Großgewachsene sehr gut, der Einstieg auf die erhöhten Sitze fällt leicht. Im Fond hingegen wird es Erwachsenen vor allem an Knien und Füßen schnell eng. Der Kofferraum bietet ebenfalls nur durchschnittliche Maße, allerdings wartet er bei umgeklappter Rücksitzlehne mit einer nahezu ebenen Ladefläche auf. Bei der Inneneinrichtung hat Volvo gleichzeitig viel Wert auf Nachhaltigkeit und Kostenreduktion gelegt, einige Nutzer empfinden das Ambiente dadurch als etwas zu kühl und kunststoff-lastig. Das grundsätzliche Layout im skandinavisch-eleganten Stil der Marke und die Verarbeitung überzeugen jedoch. Die Bedienung verlangt Eingewöhnung: Die Schweden verzichten weitgehend auf Knöpfe und Schalter. Stattdessen ist der große Touchscreen in der Mittelkonsole zentrales Element – mangels separatem Instrumentenbildschirm und Head-up-Display fungiert er auch als Tacho.